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2007 Jahresbericht

Die Lokale Agenda Limburgerhof, Umwelt – Natur – Tierschutz, stellt die Schwerpunkte ihres Jahresberichts für das Kalenderjahr 2007 vor


I. Aktivitäten:

1. Urnengräberwand: Die im Jahr 2006 über eine Umfrage (Lokale Agenda gemeinsam mit dem Friedhofsamt der Gemeindeverwaltung) angeregte und befürwortete Urnengräberwand wurde im Berichtsjahr vom Bauhof an der Rückseite der Friedhofshalle aufgestellt, und zwar je 2 Steelen mit 3 bzw. 4 Urnenkammern. Die Lokale Agenda hat im Rahmen ihrer „Aktion Bänke“ bereits eine Sitzbank aus privaten Mitteln gespendet, die am Weg gegenüber den Urnengräbern stehen soll.
2. Aktion Bänke: Die vom Amt für Landespflege, Kreisverwaltung, gesponserten Bänke sind am Wiesenweg – mit Blick auf das Bruchgelände – vom Bauhof aufgestellt und auch von der Bevölkerung angenommen worden. Erfreulicherweise wird der Platz um die Bänke herum vom Bauhof stets sauber gehalten.- Beim Arbeitskreis „Bänke“ liegt bereits eine weitere private Geldspende für eine Sitzbank vor.
3. Sicherer Schulweg Domholzschule: In Fortsetzung unserer bisherigen Aktivitäten wurde ein weiteres Spruchband („Vorsicht Schulanfänger“) bei der Verkehrswacht Speyer beschafft, so dass im Berichtsjahr 2 Spruchbänder vom Bauhof aufgestellt werden konnten. Ferner erhielten die Hausmeister einiger Wohnblöcke wieder entsprechende Hinweisplakate für die Ausfahrten der Tiefgaragen im Umfeld der Domholzschule. (Plakat „Flotte Lotte“)
4. Aktion Lebensbaum: Ein spezieller Arbeitskreis „Lebensbaum“ hat mit dem Beigeordneten Buch und dem Bauhof ein Konzept für die Möglichkeit der Spende eines Lebensbaumes im Park (Zierkirsche bzw. Zierapfel in der Nordwestecke des Parkes oder Ersatz älterer Bäume in anderen Bereichen des Parkes) erarbeitet. Der Entwurf eines Flyers steht zur Beschlussfassung bei der Gemeindeverwaltung bereit. Es bestehen bereits Spendenangebote.
5. Aktion Hundekot: Mit der Gemeindeverwaltung und dem Vorsitzenden des Vereines der Hundefreunde wurden mehrere Gespräche über eine Lösung des Problems Hundekot geführt. Zunächst wurde das Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung gebeten, in unregelmäßigen Zeitabständen im Amtsblatt auf das Problem hinzuweisen und die Hundebesitzer zu ermahnen, die aufgestellten Boxen für Abfalltüten zur Beseitigung des Hundekotes zu nutzen (erst kürzlich erfolgte im Amtsblatt wieder ein Aufruf!). Der Verein für Hundefreunde ist grundsätzlich bereit, Schulungskurse hierfür durchzuführen.
6. Unterstützung des Tierschutzes: Das Angebot der Lokalen Agenda, unseren Fachmann für Tierschutz bei Problemen in Tierschutzfragen und wild umherlaufenden Katzen oder verletzten bzw. totgefahrenen Tieren zu konsultieren, wurde so gut angenommen, dass hierfür weitere personelle Hilfen erbeten werden. Die Lokale Agenda ist bemüht, hierfür ein ehrenamtliches „Tierhilfe-Team“ aufzubauen.
7. Aktion Sonnenblumenwettbewerb: Um bei den Schulkindern mehr Verständnis für das Wachsen von Pflanzen in der Natur zu fördern, wurden auch im Berichtsjahr an die Domholzschule Tütchen mit Saatgut für Sonnenblumen übergeben. Die „Züchter“ der schönsten Sonnenblume erhielten nach Begutachtung im Herbst von VR-Bank, Bausparkasse Schwäbisch-Hall und vom Bürgermeister gestiftete Preise. Die Aktion war wieder ein voller Erfolg und soll auch auf die Carl-Bosch-Schule ausgeweitet werden.
8. Aktion Blumenzwiebeln: Durch Unterstützung des Referates Landespflege bei der Kreisverwaltung und der Baumschule Ludwig erhielten wir insgesamt 4.000 Blumenzwiebeln zum Auspflanzen und Verwildern. Die Pflanzung übernahm der Bauhof, und zwar im Südostteil des Parkes. Dadurch soll der Park erlebnisreicher gestaltet werden.
9. Übergang Aral-Tankstelle/Burgunder Platz: Nach längerer Diskussion mit dem Ordnungsamt und weiteren zuständigen Behörden bleibt es beim Rückschnitt des Grünstreifens an der Ecke Speyerer/Neuhofener Straße. Weitere Änderungen sind nach den verkehrsrechtlichen Richtlinien nicht möglich.
10. Ausfahrt der Bahnunterführung Carl-Bosch-Straße: Nach mehrfacher Diskussion haben wir diesen Punkt von unserer Liste der Vorhaben gestrichen. Die Mitglieder der Lokalen Agenda sind aber nach wie vor der Meinung, dass an dieser Stelle eine Gefährdung besteht. Die Autofahrer kommen aus der Unterführung mit dort erlaubten 50 kmh heraus und sehen unvorschriftsmäßig kreuzende Radfahrer erst relativ spät. Bei einer Begehung wurden mehrere kritische Situationen beobachtet. Deshalb regen wir nach wie vor an, dort eine bessere Regelung für den Fahrradübergang zu schaffen. Zu einem Gespräch mit der Verwaltung/Bauhof sind wir jederzeit bereit.



II. Anregungen und Hinweise an die Gemeindeverwaltung(u.a. nach 3 Ortsbegehungen; hier nur die bedeutenderen Ereignisse):
1. Fuß/Radweg Unterführung am Kreisel zu REWE: Graffiti-Schmierereien an den Wänden (u.a. auch frauenverachtende Parolen) wurden beanstandet und inzwischen vom Bauhof übermalt.
2. Fußwegunterführung südlich Bahnhof: Überhängende Zweige wurden erneut beseitigt. Der Baum am östlichen Eingang der Unterführung sollte entfernt werden, weil abfallende Blätter und Früchte den abschüssigen Weg verschmieren und eine Unfallgefahr darstellen.
3. Fuß/Radweg entlang der Rheinstraße: Die Verwaltung wurde auf die wiederholte mutwillige Zerstörung der Holzabsperrung (mit Verletzungsgefahr für Fußgänger und Radfahrer) hingewiesen. Der Bauhof hat die Reste der Absperrung entfernt.
4. Pappelweg (entlang früherem Versuchsfeld des Agrarzentrums): Der Fuß/Radweg war völlig zugewachsen. Der Bauhof hat den Weg wieder frei geschnitten.
5. Pumpwerk im Bruch: Dort besteht nach wie vor Unfallgefahr für spielende Kinder. Die Kreisverwaltung ist verständigt – aber noch keine Änderung erfolgt.
6. Bushaltestelle am Bahnhof Süd: Der Platz um die Bushaltestelle war stark verschmutzt. Sofortige Säuberung durch den Bauhof der Verwaltung.
7. Fahrradständer an beiden Bahnhofseiten: „Herrenlose“ Fahrradwracks wurden auf unseren Hinwies hin rasch vom Bauhof entfernt.
8. Unterführung innerhalb des Bahnhofes: Der unbefriedigende Zustand dieser Unterführung ist von der Gemeindeverwaltung schon mehrfach bei der DB angemahnt worden.
9. Grundstück Hans-Sachs-Straße/Ecke Schlesierstraße: Der Eigentümer wurde wegen der Verwahrlosung vom Ordnungsamt angeschrieben; bisher aber nur teilweise Bereinigung. Die Gemeindeverwaltung hat allerdings ihre Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft.
10. Bolzplatz Nord (Mußbacher Straße): Am Bolzplatz wurde – nicht zuletzt auch auf Wunsch von Anliegern – ein Plakat mit zeitlichen Nutzungsbegrenzungen angebracht. Offensichtlich ist inzwischen auch eine Stabilisierung des Gitters erfolgt, so dass die Lautstärke des „Schebberns“ durch das Drahtgestell vermindert wurde.
11. Park, Eingang von Speyerer Straße: Die Treppenstufen und der Eingangsbereich wurden vom Bauhof wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt.
12. Baumfällaktionen: Der Bürgermeister sagte zum wiederholten Male zu, dass größerer Baumfällaktionen im Ortsbereich künftig vor Beginn der Arbeiten im Amtsblatt erläutert werden sollen.
13. Fahrrad-Abstellplatz am Friedhof: Die Situation ist im Zusammenhang mit der Ausweisung von Behindertenparkplätzen bereinigt worden.


III. Verschiedenes
1. Erfahrungsaustausch: Mit den benachbarten LA’s kam es zu 1 Treffen zum Erfahrungsaustausch.
2. Sitzungen (Vollversammlungen der Mitglieder): 6
3. Ortsbegehungen: 5
4. Presse-Veröffentlichungen: 7 im Amtsblatt (ferner die Tagesordnungen zu jeder Routine-Sitzung), 3 in „Die Rheinpfalz“.
5. Mitgliederbewegung: Im Kalenderjahr 2007 trat 1 neues Mitglied der Lokalen Agenda Limburgerhof bei. Damit hatte die LA zum Jahreswechsel 15 Mitglieder.
6. Homepage: Unsere Homepage wurde gründlich überarbeitet und neu geordnet. Im Internet sind wir zu erreichen über die Homepage der Gemeinde Limburgerhof – www.limburgerhof.de – Rubrik „Lokale Agenda“
7. e-mail-Adresse: agenda-limburgerhof@gmx.de


Abschließend danken wir allen Mitarbeitern der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit, meist sehr rasche Reaktion auf unsere Anregungen und viele wertvolle Hinweise.
An die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde richten wir die Bitte, uns weiterhin zu unterstützen. Wir werden unsere Sitzungstermine jeweils im Amtsblatt ankündigen. Wer an der gemeinsamen Sache mitarbeiten will, ist herzlich willkommen.

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