Speyerer Straße 107 - „Capitol-Lichtspiele“, einschließlich der Ausstattung insbesondere des Foyers im Originalzustand erhaltenes Kino von 1954; seltenes Beispiel eines noch in Betrieb befindlichen Kinos
Das Kino „Capitol-Lichtspiele“ ist in das Denkmalverzeichnis des Landes Rheinland-Pfalz entsprechend des Denkmalschutzgesetzes (DSchG) aufgenommen worden. „Limburgerhof ist eine noch sehr junge Gemeinde. Dennoch gibt es überraschend viele Denkmal-Objekte. Dazu gehört seit neuestem das Kino Capitol. Wir freuen uns darüber ganz besonders, dass uns dieses Kino dadurch erhalten bleibt,“ betont Bürgermeister Dr. Peter Kern.
Nachfolgend das komplette Verzeichnis mit den Erläuterungen der derzeitigen Kulturdenkmäler in der Gemeinde Limburgerhof (aus „Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rhein-Pfalz-Kreis“, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz).
Katholische Pfarrkirche St. Bonifatius, Kirchenstraße 21 Monumentaler Saalbau mit Glockenturm, Sakristei, Vorhalle, 1936/37, Architekt Josef Ohmer, Ludwigshafen
Berliner Platz 13 Feierabendhaus der BASF-Siedlung, an klassizistischen Schlossbauten orientierter Baukörper, 1913, Architekt Theodor Fischer, München
Carostraße 1-16, 18, 20, Hanserstraße 2-6 (gerade Nm.), und 8-24, Kaiserallee 9-27 (ungerade Nm.), Knietschstraße 1-24, Knospstraße 10-40 (gerade Nm.), Berliner Platz 13, „Neue Kolonie“ (Denkmalzone) Arbeitersiedlung der BASF Ludwigshafen, 1913ff, Architekt Theodor Fischer, München; Feierabendhaus (Berliner Platz 13), Einheiten à zwei bis sechs Doppelhäuser, eingeschossige Putzbauten, teilweise mit Krüppelwalmen und Gauben, Eingänge hinter Loggien mit zweiläufigen Freitreppen, eingeschossige Anbauten mit Waschküche, Hausgärten.
Brunckstraße 1-39 (ungerade Nm.), Sieglestraße 1-40, Speyerer Straße 22-32 (gerade Nm.), „Alte Kolonie“ (Denkmalzone) Arbeitersiedlung der BASF Ludwigshafen, 1900/01, Architekt Eugen Haueisen; eineinhalbgeschossige Doppelhäuser, Ziegelbauten auf Hausteinsockeln, Krüppelwalmdächer, eingeschossige Anbauten mit Waschküche, Hausgarten.
Parkstraße „Schlösschen im Park“, ehemaliges Schlösschen der Gräfin Waldner von Freundstein, dreiteilige Anlage, 1826; klassizistischer Putzbau, zurückgesetzt zwei sandsteingegliederte Walmdachbauten.
Parkstraße 4 – 10 Eingeschossiger Mansarddachbau, 1914
Parkstraße 12 Ehemaliges Schulunghaus der BASF, repräsentativer gusssteingegliederter Walmdachbau, 1914
Speyerer Straße, Park (Denkmalzone) Hervorgegangen aus dem Park des um 1810 errichteten Hofsitzes des Limburger Hofes, heutige Erscheinung im wesentlichen 1826ff unter Friedericke Gräfin Waldner von Freundstein, dreiteilige Parkanlage: englischer Landschaftsgarten, wohl von Johann Zeyher, Schwetzingen; Gemüse- und Pflanzgarten; Obst- bzw. Pächtergarten; Park 1920 und 1969 verkleinert; darin „Schlösschen“ (Parkstraße), Turm (Weinbietstraße) und Simultankirche (heute Neuapostolische Kirche).
(bei) Speyerer Straße 14/16 Kilometerstein, Sandstein, um 1830
Speyerer Straße 129 ehemaliger Bahnhof, neuklassizistischer Putzbau, kurz nach 1900, hölzerner Güterschuppen, Waschhaus.
Weinbietstraße „Turm im Park“, dreigeschossig mit pavillonartigem Aufsatz, hohe Rundbogenöffnungen, 1834
Mennonitischer Friedhof (Denkmalzone) 1840 angelegt, um 1940 erweitert; Grabmäler: schräggestellte Tafeln
Mennoniten-Kirche, Kohlhof 5 Sandsteingegliederter gründerzeitlicher Klinkerbau, bez. 1887/77; Ausstattung.
Kohlhof 8 Dreiseithof, 1809-11; Einfirstanlage, teilweise Fachwerk; Bruchsteinscheune, teilweise Fachwerk; Gesindehaus; eineinhalbgeschossiger Stall- und Remisebau.
Kohlhof 10 Doppelwohnhaus, 1840, Fachwerk bez. 1724, Erker um 1900; Fachwerkscheune.
Rehhütte 7 Villa Denis, gründerzeitlicher Klinkerbau auf unregelmäßigem Grundriss, Mansardenwalmdach, turmartiger Risalit mit Zeltdach, 1880/81, Garten
Rehhütte 9 Wohn- und Verwaltungsgebäude mit Walmdach, 1874 mit älteren Teilen; Brunnentrog, bez. 1845; Mühle 18./19. Jahrhundert
Rehhütte 11 Winkelförmige ehemalige Hofanlage, 17.-20. Jahrhundert; Fachwerkwohnhaus mit hofseitiger Galerie, 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert teilweise massiv erneuert; Torfahrt am Nebengebäude wohl vor 1617; durch Umbau um 1920 einheitliches Erscheinungsbild aller Gebäude(teile) als eineinhalbgeschossige Massivbauten, teilweise Fachwerk.
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