Ideelle und finanzielle Basis als Erfolge einer Zwischenbilanz - Eigenständigkeit bewahren
„Der Förderverein hat die ideelle und finanzielle Basis geschaffen und bleibt jetzt am Ball, um die Sanierung des Schlösschens voranzutreiben.“ So fasst Heinrich Zier, erster Vorsitzender des „Fördervereins Schlösschen im Park“ Limburgerhof, in einer Zwischenbilanz das Erreichte und die Aufgaben des 1999 gegründeten Vereins zusammen. Das Schaffen der Akzeptanz in der Bevölkerung für dieses Projekt, nennt Zier spontan als wichtigsten Schritt. „Da ist mancher Gegner vom Saulus zum Paulus geworden, als wir das Thema ins Bewusstsein der Bürger und ins politische Leben trugen.“ Jetzt sieht der Altbürgermeister Limburgerhofs den rund 150 Mitgliedern zählenden Verein auf dem richtigen Weg, die in der Satzung festgelegten Aufgaben zu erfüllen: das Erhalten, Öffnen und Nutzen des Schlösschens sowie der Parkanlage für die gesamte Bevölkerung mit dem Ziel, das kulturelle und gesellschaftliche Leben Limburgerhofs zu fördern. „Grundkapital erarbeiten“ hat sich der Verein deshalb auf die Fahnen geschrieben, nachdem die Gemeinde als Eigentümerin nicht die Mittel aufbringen kann, um das 1833 im klassizistischen Stil errichtete Gebäude komplett zu restaurieren. Viele ehrenamtliche Helfer machten Park- und Schlossfeste sowie Serenaden und Kammerkonzerte zu Erfolgen. So sei nicht nur das Werbematerial wie Broschüren und Flyer für die noch zu gründende Bürgerstiftung, sondern auch deren finanzieller Grundstock zusammengekommen, rechnet Zier stolz vor. Den alten Grafensitz mit Leben erfüllen ist die zweite Aufgabe. Mittlerweile hält das Kammerorchester Limburgerhof dort seine Proben. Junge und alte Künstler treffen sich zu „Kinder malen im Schlösschen“, Sommerakademie und Bildhauersymposium. Die Arbeiterwohlfahrt lädt ein zum Familienfest und Boulespielen im Park. So ganz nebenbei hat der Verein begonnen, das Schlösschen „besuchsfein“ zu machen. Die untere Etage erhielt einen Innenanstrich. Eine komplette Kücheneinrichtung mit Geräten und Geschirr ist vorhanden. Eine Bestuhlung wurde zusammengetragen: “Wir bekamen sogar rote Stühle - von der Jungen Union,“ schmunzelt Heinrich Zier. Stützen kann sich der Verein auf eine sehr aktive achtköpfige Vorstandschaft, ein Dutzend weiterer Helfer sowie viele Freiwillige aus Vereinen der Kultur- und Sportgemeinde und dem Seniorenbeirat. Dennoch soll die Mitgliederwerbung intensiviert werden. „Der Förderverein Schlösschen wird eigenständig bleiben. Da gibt es zusätzlich zur Bürgerstiftung genug Aufgaben,“ verdeutlicht Zier. Weitere Informationen - auch über das Anmieten der Räume und die Termine dazu - bei Heinrich Zier, Tel.: 06236/509230, oder auf www.schloesschen.limburgerhof.de
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