2009 Gründung Förderverein Mehrgenerationenhaus |
Rede des Bürgermeisters aus Anlass der Gründung des Fördervereins des Mehrgenerationenhauses am 17.11.2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Mehrgenerationenhauses, sehr geehrte Damen des Lenkungskreises, lieber Herr Müller!
Vor etwas mehr als eineinhalb Jahren haben wir in Anwesenheit der Bundesministerin von der Leyen das Mehrgenerationenhaus eingeweiht. Das war damals ein weiter Weg gewesen, und es galt, unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch den Gemeinderat davon zu überzeugen, dass die Errichtung eines Mehrgenerationenhauses in Limburgerhof ein lohnendes Projekt sein würde.
Inzwischen hat sich dieses Haus prächtig entwickelt, dank der zielstrebigen Unterstützung der Damen des Lenkungskreises, der Verwaltung und auch Herrn Müller. Die anfängliche Skepsis ist einer Begeisterung gewichen. Ich möchte hier die Gelegenheit nehmen, allen die daran beteiligt waren, herzlich zu danken. Nun gilt es, das Haus zu weiterem Leben zu erwecken und dadurch fest in der Gemeinde und im Rhein-Pfalz-Kreis zu etablieren, und somit seinen Bestand auch über die Zeit der Förderung durch Bund und Land zu sichern.
Wir haben in Limburgerhof dankenswerterweise eine ganze Reihe von Fördervereinen für unsere kommunalen Einrichtungen, d. h. die Grundschulen, die Bücherei, die Feuerwehr, das Schlösschen, darüber hinaus aber auch karikative Fördervereine wie der von Frau Reeb zur Hilfe von krebskranken Kindern. Primär darf nach meiner Auffassung die Aufgabe eines Fördervereins nicht darin bestehen, kommunale oder staatliche finanzielle Mittel zu ersetzen, sondern vielmehr das individuelle Ganze einer Einrichtung wertschöpfend zu stützen und zu fördern.
Das Mehrgenerationenhaus birgt große Entwicklungspotentiale in sich. Es kommt darauf an, dass die Bürger sich dieser Potentiale noch mehr bewusst werden und sie nutzen, aber auch sich selbst einbringen. Wir sollten den Gedanken, das Mehrgenerationenhaus mit einem weiteren Standbein in Limburgerhof Nord in den Räumen des Jugendzentrums zu erweitern, weiter verfolgen. In Nord könnte der Schwerpunkt eher Jugend und musische Angebote lauten, während Süd mehr vom generationenübergreifenden Gesichtspunkt sowie familien- und seniorenunterstützenden Angeboten geprägt ist.
Ich freue mich jedenfalls, dass sich eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern bereit gefunden haben, heute Abend einen Förderverein ins Leben zu rufen, um dadurch mitzuhelfen, dass dieses Haus eine gute Zukunft hat. Dafür danke ich Ihnen!
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