2009 Trauerrede für Helmut Hanß |
Trauerrede des Bürgermeister Dr. Peter Kern für Helmut Hanß am 17.09.2009
Liebe Frau Hanß, liebe Familie Hanß, liebe Trauergemeinde!
Es gibt nicht so viele, die die Gabe haben, Menschen zusammenzuführen. Helmut Hanß war einer von denen. Dass er das gut konnte, zeigt sich daran, dass sich so viele in dieser Stunde versammelt haben, um gemeinsam in Trauer mit ihm und seiner Familie verbunden zu sein. Er konnte zusammenführen.
Das war wichtig, gerade in den Aufbaujahren, in denen unsere Gemeinde ihr heutiges Gesicht erhielt, und sich die Einwohnerzahl fast verdoppelte. Es war wichtig, dass es da einen gab, der in kluger, sachlicher und zuverlässiger Weise entscheidend mithalf und die Entwicklung mitgestaltete an der Seite von meinem Vorgänger, Heinrich Zier, in dessen Namen ich ausdrücklich auch spreche.
Es war in jenen Jahrzehnten die Zeit, als es galt, die durch viele Neubürger sich vergrößernde Gemeinde zur guten Gemeinschaft zu fördern. Und es gelang! Besonders der Sport, das Spiel und die Musik vermochten das! Und so entstanden zum Beispiel das alljährliche Gemeinde- und Bürgerfest und die Sportwerbetage. Das sportliche Leisten, das den Menschen von klein auf in seiner Persönlichkeit fördert, und dann das anschließende gemeinsame Feiern lagen ihm am Herzen. So war das damals, zusammen mit anderen, ich nenne beispielsweise Hans Breitsch, Josef Seider, Charly Büttner und auch schon: Paul Lembach.
Es waren die Jahre, als manchmal über 400 Bürger, Sportler, Musiker, Feuerwehrkameraden nach Chenôve bzw. nach Limburgerhof fuhren zum Wettkampf und zum Feiern.
Helmut Hanß war da einer der Beständigsten, besonders auch wenn es galt, den Gedanken der Versöhnung mit Frankreich in dieser Partnerschaft mit Chenôve zu vertiefen.
An der Seite von Heinrich Zier war er für diese Partnerschaft unentbehrlich. Ja, auch Chenôve trauert. Nicht umsonst sind heute aus Chenôve Hannelore Cenefels im Namen von Jean Esmonin, und Monsier Drouin, der Freund, und andere nach Limburgerhof gekommen. Die beiden Familien waren und sind bis heute herzlich und fast familiär verbunden.
So also hängt Helmut Hanß mit Limburgerhof und mit allem zusammen. Und es ist so wichtig, dass das nicht verloren geht. Die Zeiten ändern sich, eine Generation geht aus der vorhergehenden hervor. So ist das Leben! Aber es ist notwendig, im Gedächtnis zu behalten, wie das alles geworden ist, dass das nicht alles selbstverständlich ist, und wem wir dieses oder jenes oder so vieles verdanken.
Und so also soll und wird Helmut Hanß uns im Gedächtnis bleiben: als eine Persönlichkeit, die für die Gemeinde und ihre Menschen vieles in die Wege geleitet und getan hat. Und in allem haben Sie Frau Hanß ihm geholfen. Wir verneigen uns in Trauer und Dankbarkeit vor ihm.
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