2010 Feierliches Gelöbnis in Limburgerhof |
Respekt für Dienst und Frieden und Freiheit
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Bei strahlendem Sonnenschein waren über 1000 Gäste, darunter auch Angehörige der Rekruten, ins Waldstadion gekommen, um dem Ersten Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr in Limburgerhof beizuwohnen. Obwohl die Patenschaft der Gemeinde zur 8. Kompanie des Spezialpionierbataillons Speyer keine fünf Monate alt ist, hatte sich die Bundeswehr zu diesem Schritt entschlossen. Ausschlaggebend war, dass die Patenschaft sich in kurzer Zeit intensiv entwickelt hat. Viel Arbeit und vor allem Zusammenarbeit war vorausgegangen, damit die Veranstaltung gelingen konnte. Das Waldstadion erwies sich mit seiner prächtigen Kulisse als hervorragend geeignet. Die Reaktion vieler Rekruten und deren Angehöriger sowie vieler Bürger ließ erkennen, dass dieses Gelöbnis großen Anklang gefunden hat. Vor allem wurde die würdevolle und auch ernsthafte Atmosphäre dieser Feier gelobt. Viele Bürger begrüßten, dass sie solch ein Gelöbnis in ihrer Gemeinde einmal ganz nah erleben konnten. Spürbar wurde, dass die Bürger der Gemeinde ihre Patenschaft der Bundeswehreinheit in Speyer sehr aufgeschlossen entgegen stehen und ihre Verantwortung in diesem Rahmen wahrnehmen. Bürgermeister Dr. Peter Kern hielt folgende Ansprache zum Feierlichen Gelöbnis: Sehr geehrter Herr Oberstleutnant Heine, sehr geehrte Rekruten mit Ihren Eltern und Verwandten, sehr geehrte Soldatinnen und Soldaten aus Speyer und Bruchsal, liebe Bürgerinnen und Bürger Limburgerhofs, sehr geehrte Gäste!
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Ich heiße Sie im Waldstadion der Gemeinde Limburgerhof willkommen. Dies ist eine feierliche Stunde für uns alle. Ganz besonders für Sie, die Rekruten und Ihre Angehörigen. Dieses Gelöbnis ist eingebettet in die Patenschaft, die unsere Gemeinde für die 8. Kompanie des Spezialpionierbataillons 464 eingegangen ist. In kurzer Zeit ist daraus eine herzliche Partnerschaft geworden. Dies war bei der Vorbereitung dieses Tages und der geradezu kameradschaftlichen Zusammenarbeit spürbar. In diesem Zusammenhang möchte ich mich besonders bei der Sportgemeinde 1919, bei der Polizeiinspektion Schifferstadt, bei unserer Freiwilligen Feuerwehr und auch bei meinen Mitarbeitern bedanken. Sie, liebe Rekruten, werden nun gleich Treue gegenüber unserer Verfassung und unserem Staat geloben. Sie tun das im Hinblick auf Ihre Aufgabe, den Frieden zu verteidigen oder auch Frieden zu stiften. Sie tun das, weil der Frieden immer zerbrechlich ist und auch ein Leben in Freiheit nicht selbstverständlich ist. Ihr Dienst ist gebunden an die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland und damit an die Würde des Menschen. Er hat darin sein Maß und sein Ziel. Dass Sie dafür eintreten, treu und in aller Tapferkeit, wie es heißt, verdient unseren hohen Respekt. Diese, ihre Haltung der Verantwortung, und darin durchzuhalten, ist Vorbild für uns. Ein Vorbild junger Menschen für uns, die wir Teil unseres Gemeinwesens, aber auch dieser sich mehr und mehr miteinander verflechtenden Welt sind – im Übrigen in einer politisch schwierigen und unübersichtlichen Zeit. Das Abhalten Ihres Gelöbnisses in diesem Waldstadion im Herzen unserer Gemeinde ist Symbol für die Solidarität und Verbundenheit der Sie umgebenden Bürgerinnen und Bürger und uns allen mit Ihnen. Wir denken in dieser Stunde auch an die Soldaten in unserer Patenschaft, die jetzt ihren Dienst in Afghanistan oder anderswo tun. Mit dieser Patenschaft übernimmt unsere Gemeinde auch ein Stück mehr Verantwortung und teilt die Sorge um diese Soldaten. Wir alle, liebe Rekruten, sind nun bei Ihrem Treuegelöbnis bei Ihnen. Möge uns allen diese Stunde in sorgsamer Erinnerung bleiben. Ihnen, liebe Rekruten, gilt unser Dank. Bleiben Sie unversehrt und bleiben Sie behütet!
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