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 Der Bürgermeister
 Reden des Bürgermeisters im Jubiläumsjahr 2005
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5 Rede zum Festakt der Gemeinde mit dem Agrazentrum der BASF

Rede zum Festakt der Gemeinde mit dem Agrarzentrum der BASF am 09.07.2005



Im Namen des Gemeinderates, der Beigeordneten, und der Bürger Limburgerhofs, darf ich Sie alle , die Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens, der BASF und unseres Ortes sehr, sehr herzlich begrüßen!

Ein herzliches Willkommen auch dem Turmschreiber im Jubiläumsjahr Limburgerhofs, Paul Tremmel, sowie unseren Freunden unserer Partnergemeinde Chenove, Philipp Singer, und Hannelore Cenefels!

Sie, Herr Ministerpräsident, sind innerhalb kürzester Zeit ein zweites Mal hier in diesem Raum! Damals haben Sie hier Verhandlungen mit allen Bürgermeistern und Oberbürgermeistern des linksrheinischen “Rhein-Neckar-Dreicks “ geführt - wohl auf einen Fingerzeig unseres fürsorglichen Landrates Werner Schröter ganz bewusst in Limburgerhof! - zur Vorbereitung des Staatsvertrages. Für uns hier und auch für meine Mitarbeiter ein Zeichen dafür, dass Sie Limburgerhof zusammen mit dem Agrarzentrum, Limburgerhof als eine Gemeinde sehen, die in der Metropolregion Zukunft hat - und dass Sie sich in Limburgerhof sichtlich wohlfühlen!

In den 3 mir zu Verfügung stehenden Minuten Redezeit drei Gedankenlinien:

Erstens: Soziales Engagement
In meinen Händen halte ich ein Dokument vom März 1925 der Badischen Anilin- und Sodafabrik. Darin heißt es: “ Wir teilen Ihnen mit, dass wir nach Prüfung der Verhältnisse der Eltern die nachstehende Unterstützung zur Beschaffung von Kleidungsstücken bewilligt haben! Hochachtungsvoll...”. Es folgen Namen und je dreißig Mark.
Diese Haltung der BASF zieht sich durch, seit dem Jahr 1898 bis heute. Meine Eltern durften nach der Ausbombung an Heiligabend 1945 in ein Behelfsheim der BASF einziehen. Lediglich eine hochbeladene Kinderchaise, wie man sagte, mit mir unten drin, hinter sich her ziehend, Der damalige Ökonomierat Schäfer gab meinem Vater, der damals auf dem Versuchsgut Mähdrescher fuhr, immer Milch für mich mit. Das vergisst man nicht!

Zweitens: Carl Bosch
Vor wenigen Tagen feierte unsere Grundschule, die den Namen “Carl-Bosch” trägt, Jubiläum. Ich erzählte dabei den Kindern von Carl Bosch. Wie er so gerne den Dingen der Technik und Natur schon als Kind auf den Grund ging. Wie er einmal den Zorn seiner Mutter auf sich gezogen hatte, weil er ihre gesamte Nähmaschine zerlegt hatte, um zu sehen, wie so etwas funktioniert. Wie er über alles Lebendige staunte, und wie aus seinen Streifzügen am Neuhofener Altrhein seine botanischen Sammlungen entstanden.
1914 errichtete er die damalige Versuchsstation in Limburgerhof. Für unsere Kinder, für unsere Schule ist er ein Leitbild. Staunen vor der Natur, weltoffene Haltung, Verantwortung für die Menschen: So ist der Nobelpreisträger und späteres Vorstandsmitglied der BASF auch Symbol für diesen Ort, der in der ganzen Welt als Forschungsstandort einen vorzüglichen Namen hat.

Drittens: Verlässliche Partnerschaft
Die Frage eines Fernsehsenders dieser Tage, ob Limburgerhof das geworden sei, was es heute ist, wenn es die BASF nicht gäbe, musste ich selbstverständlich verneinen. Und dann berichtete ich ihm von dieser bewährten Partnerschaft, beispielsweise von der Errichtung der alten Schule, übrigens auch des Friedhofs, dann des Jugenddorfs, bis hin zur Errichtung des modernen Wohnparks an der Carl-Bosch-Straße in diesen Monaten.

Namen und Gesichter nannte ich: von Seiten der BASF Oldeweme, auch Altbrod, Voscherau, auch Töpfer, und besagten Ökonomierat Schäfer. Von Seiten unserer Gemeinde viele verdiente Bürger und die Bürgermeister. Ich darf besonders erwähnen: Heinrich Zier, aber auch den legendären Bürgermeister Dr. Hermann Scherer, der spätere Landrat.
Weil sie alle diese Partnerschaft verlässlich gehegt und gepflegt haben, in gegenseitiger Wertschätzung, ist Limburgerhof liebenswerte Heimat für Viele: Hiergeborene und Zugezogene, Kinder und Alte, Aniliner und Nichtaniliner, Pfälzer, Bayern, Preußen und Saarländer.
Diese Partnerschaft brauchen beide: Gemeinde und BASF. Nur so hat das Ganze Zukunft!

Mein Dank gilt allen, die daran gearbeitet haben und in Zukunft dafür arbeiten werden. Für Limburgerhof ein herzliches Glückauf!

Ihnen allen Dank für Ihre Teilhabe an den Jubiläumsfeierlichkeiten unserer Gemeinde!

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