Zwölf Monate Bauzeit für die Kanal- und Straßensanierung in Pommern- und Ostpreußenring
Das Beseitigen baulicher Mängel und eine verbesserte hydraulische Situation sind die Ziele der in den nächsten Tagen beginnenden Erneuerung des rund 40 Jahre alten Kanals im Pommern- und Ostpreußenring. Gleichzeitig wird der Straßenaufbau – inklusive Fahrbahndecke, Bürgersteig und Radweg – komplett saniert. Die Bauzeit ist auf rund 12 Monate ausgelegt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 2,5 Mio. Euro (Kanal 1,5 Mio. €, Straßenbau 1 Mio. €). Die Baustrecke, beginnend am Pumpwerk Domholz (Breslauer Straße) bis zu den Plätzen des Tennisclubs Mutterstadt, wird in vier zeitlich und räumlich koordinierten Abschnitten abgearbeitet. „Die Maßnahme ist ein wichtiger Teil der langfristig und umfassend angelegten Erneuerung des Abwassersystems in Limburgerhof,“ betont Bürgermeister Dr. Peter Kern. Dazu gehörten die schon abgeschlossene komplette Modernisierung der Kläranlage sowie das sukzessive Instandsetzen der Kanäle, koordiniert mit dem Sanieren des Straßenraumes.
Zwei Neuerungen im Kanal „Die Rohre weisen Schäden auf, zum Beispiel Risse. Außerdem ist bei Starkregenereignissen der Kanal überlastet,“ erklärt der Betriebsleiter des Gemeindewerkes Abwasserbeseitigung Reiner Bentz. Um die geforderten Regenwassermengen ordnungsgemäß abzuführen, gibt es zwei Neuerungen: ein größeres Volumen des Kanals und das Verwenden von Polypropylenrohren. Diese verbessern die durch das nur leichte Gefälle verursachte geringere Fließgeschwindigkeit des Wassers. Der Sammler wird in einer Tiefe von bis zu 5 Metern (Bereich Pumpwerk Domholz), auf einer Strecke von ca. 1 Kilometer, erneuert. Die Bauarbeiten sind so koordiniert, dass die Abwasserableitung in der Kanalisation ständig gewährleistet bleibt. Der alte Kanalstrang wird in Verbindung mit dem jeweils neugebauten Teilstück dazu genutzt. Sämtliche Hausanschlüsse sind im Zuge der Baumaßnahme umzuschließen. Die Arbeiten werden mit den Eigentümern abgestimmt. Zudem erhalten die Anlieger in den nächsten Tagen ein Anschreiben, aktuelle Informationen gibt es im Amtsblatt.
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Auch kompletter Straßenausbau In drei Teilbereichen und im Nachgang zum Kanalbau erfolgt die umfassende Erneuerung des Straßenaufbaus einschließlich des Rad- und Gehweges im Pommernring(Höhe Breslauer Straße bis Einmündung Ostpreußenring/K28). Die Straßenbaukolonne wird, mit einer Verzögerung von ca. 6 bis 8 Wochen zur Kanalsanierung, in drei Phasen vorrücken. Ebenfalls erneuert wird die Wasserleitung im Pommernring auf cirka 220 Metern Länge.
Vollsperrung und Busumleitung Während den Kanal- sowie den nachfolgenden Straßenbauarbeiten wird, bezogen auf den jeweiligen Abschnitt, eine Vollsperrung für den Verkehr angeordnet. Die Buslinie folgt zunächst weiter der Strecke durch Ostpreußenring und Albert-Einstein-Allee/Mühlweg. Sobald die Kanalbauarbeiten im Kreuzungsbereich K 28/Ostpreußenring angekommen sind, ist der Bauablauf auf den Busverkehr abzustimmen. Die Verkehrsführung läuft dann durch Ostpreußen- und Pommernring. Der Ostpreußenring wird anschließend zwischen Kreuzungsbereich K 28 und der Einmündung Albert Einstein-Allee bis zum Bauende voll gesperrt.
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