Ein Leuchtturm als Uhrwerk |
Bauerschließung im Teilbereich Nord-Ost II freigegeben „Das ist eine städtebauliche Entwicklung, die sich sehen lassen kann.“ Bei der Freigabe der Erschließung des Teilbereichs Landauer-/Edenkobener Straße im Baugebiet Nord-Ost II bedankte sich Limburgerhofs Bürgermeister Dr. Peter Kern bei allen Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit, das große Interesse an diesem Projekt und vor allem die schnelle Abwicklung. Auf den Tag fünf Monate seien vergangen seit dem ersten Spatenstich, erinnerte Kern, damals bei großer Hitze, diesmal bei klirrendem Frost. Im wesentlichen sei die Erschließung abgeschlossen: Kabel und Leitungen verlegt, die Straße noch ohne Decke gebaut, die Garagen aufgestellt. Besonders bedankte sich der Bürgermeister bei der Planungsgemeinschaft Hammer und Martin, die neben der Technik auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Behörden und Firmen hervorragend koordiniert habe. Ein Dankeschön ging auch an Gemeinderat und Bauamtsmitarbeiter Limburgerhofs für engagierte Gremien- und Verwaltungsarbeit, die Kreisverwaltung als Genehmigungsbehörde sowie an Luwoge, protestantische Kirche und private Eigentümer, die „im Gleichschritt“ mitgezogen seien. Auch das große Interesse der Pfalzwerke sei nicht selbstverständlich, die für die neue Nahwärmeversorgung schon 800 Meter Leitungen verlegt hätten. „Wir sehen dieses Baugebiet als Leuchtturmprojekt für die künftige Planung,“ betonte Bürgermeister Kern. „Deshalb passt es genau zu dieser Zeit der städtebaulichen Vorwärtsbewegung in Limburgerhof.“ Eine Baumaßnahme sei wie ein Uhrwerk, in dem große und kleine Zahnräder ineinandergreifen müssen, sagte Planer Thomas Martin. Ein unbedingtes Muss angesichts der Erschließungszahlen: 62 Baugrundstücke auf insgesamt 2,5 Hektar, 1,1 Kilometer Kanal, 700 Meter Wasserleitungen, drei Kilometer Kabel sowie 49 Garagen auch als Schallschutzlinie.
|
|