„Das Treffen und die persönlichen Gespräche der Bürger Limburgerhofs mit Soldaten der Bundeswehr-Patenkompanie aus Speyer wurde in den Bundeswehr-Medien besonders gewürdigt. Ein Auszug aus der Veröffentlichung der Kompanie-Homepage: Dass Bundeswehreinheiten Partner- und Patenschaften eingehen gehört, zur Tradition der Bundeswehr. So auch bei der 8. Kompanie des Spezialpionierbataillons 464 Speyer, die mit der pfälzischen Gemeinde Limburgerhof eine Patenschaft abschloss und mit Leben erfüllt. Waren es bislang gemeinsame Veranstaltungen, wie das Sammeln für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., technische Unterstützung beim Straßenfest oder das Feierliche Öffentliche Gelöbnis am 7. Juni 2010 im Waldstadion Limburgerhof, so schlug Bürgermeister Dr. Manfred Kern nun eine neue Seite in der Chronik dieser Patenschaft auf. Am 27. Oktober empfing er im Foyer des Rathauses Soldaten aus der Patenkompanie, die zwischen im November in den Einsatz nach Afghanistan fliegen. Die Idee zu der bisher einmaligen Begegnung war den Vertretern der Patenstadt während eines Gästeschießens gekommen. Darüber berichtete der Bürgermeister wahrend seiner Ansprache: „Damals wurde mir klar, dass wir bislang die politischen Beschlüsse über den Einsatz der Bundeswehr zur Kenntnis genommen haben, auch hin und wieder im Rahmen der Patenschaft erlebt haben, dass Soldaten unserer Pateneinheit in Einsätze gegangen und gesund wieder gekommen sind. Doch die konkreten, persönlichen Hintergründe, die menschliche Dimension, davon hatte ich, wir als Bürgervertreter und Bürger, wenig Ahnung. So entstand die Idee zu dieser Begegnung- und Abschiedsveranstaltung. Unsere Einsatzsoldaten sollten ein „Gesicht“ bekommen.“ Bevor es dann bei Getränken und Imbiss in die Gespräche mit den Bürgern ging, übergab der Bürgermeister noch zwei Gemeindefahnen, damit die Paten-Soldaten auch in Afghanistan die Verbundenheit mit Limburgerhof sichtbar demonstrieren können. Die Gespräche mit den Männern in Uniform drehten sich um das Alltagsleben eines Soldaten im Truppenlager Feyzerbad oder das Klima am Hindukusch, auch über ihre Belastungen als Feuerwehrmänner in den nächsten vier Monaten. Durch diesen direkten Kontakt und den Austausch über die persönliche Dimension eines Einsatzes sind Bürger und Soldaten im Gefühl füreinander näher gerückt. Die Soldaten wissen nun, dass auch die Bevölkerung ihrer Patengemeinde gerade in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit in Gedanken bei ihnen ist. Jetzt haben zumindest sieben der Soldaten, die sich im Einsatz befinden, hier in der Region “Gesichter“. Man kann nur hoffen, dass solche Veranstaltungen in der Partner- und Patenschaftsarbeit mit der Bundeswehr noch mehr Nachahmer finden und somit jede Region „ihre Soldaten“ kennt.“ Das Bild zeigt Soldaten der Speyerer Spezialpioniere mit Bürgermeister Kern, die im Rathaus ein Päckchen mit kleinen Weihnachtspräsenten abholen, das den Einsatzsoldaten in Afghanistan geschickt wird.
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