In den Bau-, Grundstücks- und Planungsausschuß als ordentliches Mitglied nachgerückt ist für die FWG Hans-Jürgen Fuchs. Sein Stellvertreter ist Frank Schwäger. Fuchs übernahm die Funktion von Márta Bittenbinder-Kozma. Zum Einrichten eines Internet-Cafés für Senioren wird die Verwaltung ein Konzept zu Finanzierung und Betreuung erarbeiten. Abgestimmt wird es mit dem Sozial- und Jugendausschuss sowie dem Seniorenbeirat, der das Projekt mit seinem Antrag auf den Weg gebracht hatte. Der Gemeinderat beschloß dies einstimmig. Die Verwaltung soll außerdem auf Sponsorensuche gehen und das Internet-Café wegen des leichteren Zugangs möglichst ebenerdig einrichten. Erst ab dem 12. August dürfen alle politischen Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl am 22. September auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Limburgerhof Wahlwerbung, zum Beispiel im Plakaten und Informationsständen, betreiben. Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag der Verwaltung ohne Gegenstimme. Zum „Jahr der Chemie“ soll es 2003 auch in Limburgerhof Veranstaltungen geben, beschloß der Gemeinderat einen FWG-Antrag. Zusammen mit der BASF könnte eine Arbeitsgruppe die Projekte vorbereiten. Die Fraktionen werden Vertreter für dieses Gremium benennen. Noch behindertenfreundlicher soll Limburgerhof gestaltet werden. Einhellige Zustimmung fand ein Antrag der SPD. Die sozialdemokratische Fraktion übergab an die Verwaltung eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen, erstellt von der „Initiative Miteinander.“ Zusammen mit dieser und der Behindertensportgruppe der TG weitere Problempunkte für Behinderte auf Straßen und an öffentlichen Einrichtungen suchen und beseitigen. Ein Arbeitskreis der Agenda 21 wird sich um das Erstellen einer Radwegekarte für Limburgerhof kümmern. Zuvor sind die „Velo-Routen“ auf Verkehrssicherheit zu prüfen. Der Gemeinderat nahm einen Antrag der SPD zustimmend zur Kenntnis. Als erster Spielplatz in Nord-Ost II wird die Fläche an der Dürkheimer Straße ausgebaut. Dies erläuterte Bürgermeister Heinrich Zier auf Anfrage der FWG. In diesem Bereich gebe es schon die dichteste Bebauung. Vor Frühjahr 2003 könnten die Kinder dort allerdings nicht buddeln und toben. Die Einweihung des „Alten Rathauses“ als Kindertagsstätte Ende Juli, die Organisation der Betreuenden Grundschulen sowie die Bautätigkeiten am neuen Kreisel und den Unterführungen waren Themen unter Mitteilungen und Anfragen. Im nichtöffentlichen Teil wurden Personalangelegenheiten, Grundstücksveräußerungen und Auftragsvergaben behandelt.
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