Umwelt - Natur - Tierschutz sind die Themen, um die sich der Arbeitskreis Agenda 21 bemüht. Werner Mattern stellte Entwicklung, Ziele und Projekte der Gruppe im Netzwerk Ehrenamt vor. Der Gemeinderat nahm zustimmend zur Kenntnis, dass Kompetenzen, Zuständigkeiten und Legitimation für die weitere Arbeit klar zu regeln sind. Vorgeschlagen wurden dazu auch Gespräche zwischen den Fraktionsvorsitzenden, der Verwaltung und Mitgliedern des Arbeitskreises. „Der Gemeinderat beschließt, alle Varianten der „Südspange“, die durch den Wald führen, abzulehnen.“ Dieses Zeichen setzte der Gemeinderat (einstimmig bei drei Enthaltungen) im weiteren Vorgehen bezüglich des regionalen Entwässerungsprojektes. Einig waren sich die Bürgervertreter auch darin, dass detailliertere Informationen vorgelegt werden müssten, vor allem über die generelle Notwendigkeit des Grabensystems und dessen Dimensionen. Bürgermeister Dr. Peter Kern umriss im Sachstandsbericht auch die Einstellung der Nachbargemeinden: Mutterstadt brauche dringend eine Entwässerung, Neuhofen dagegen fürchte ein Zusammentreffen von Hochwasserständen in Rhein, Rehbach und der Südspange auf seiner Gemarkung. Er teilte weiter mit, nur einen Tag nach der Ratssitzung gebe es eine Versammlung des Gewässerzweckverbandes Isenach-Eckbach, in der die nächsten Schritte beraten würden. Die Rechtsverordnung zur Feststellung des Überschwemmungsgebietes gemäß § 88 LWG Rehbach/Speyerbach genehmigte der Rat bei 22 Ja-, einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Das Areal umfasst die Viehweiden zwischen B9, Großwiesenweg und Rehhütte. Ein Lkw-Durchfahrtsverbot für den Ortsbereich Limburgerhof regte ein Antrag der SPD-Fraktion an. Er wurde jedoch zurückgezogen, da man weitere Informationen erwartet aus einem Treffen schon am 12. Mai, an dem die Gemeinden Mutterstadt, Dannstadt-Schauernheim und Limburgerhof sowie die Kreisverwaltung und der Landesbetrieb Straßen und Verkehr teilnehmen mit dem Ziel, sich über die Verkehrsleitplanung für Lkws in Ortsdurchfahrten auszutauschen. Einstimmig beschloss das oberste Gemeindegremium - ausgehend von einem Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen - , dass der Gemeinderat grundlegend über die Notwendigkeit des Entwässerungssystems "Südspange" zu unterrichten ist. Die Bürgerschaft ist danach, gegebenenfalls in einer Bürgerversammlung, in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Auf das Prüfen der Möglichkeiten zur energetischen Sanierung der Carl Bosch-Schule zielte ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Einstimmig wurde er zur weiteren Beratung in den Bauauschuss verwiesen. Die Kostenbeteiligung der Gemeinde am Kreisbad „Aquabella“ ist in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erneut zu beraten. Die Vorlage eines Konzeptes durch die Verwaltung erfolgte als Arbeitsauftrag aufgrund einer Anfrage der FWG-Fraktion. Die Energetische Optimierung kommunaler Objekte behandelte eine Anfrage der Fraktion Büdnis 90/Die Grünen. Der Bürgermeister verwies auf eine umfangreiche Maßnahmenliste an gemeindelichen Projekten und Gebäuden. Der Bau eines Radweges nach Mutterstadt, die weiteren Programmpunkte in der Städtepartnerschaft, der Abschluss der Arbeiten an der Kläranlagensanierung sowie das Konzerte zum Jubiläum am 4. und 5. Juni waren Themen unter „Mitteilungen und Anfragen.“ Im nichtöffentlichen Teil wurden Personalangelegenheiten behandelt.
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