Zusammenfassung der Sitzung am 4. April
Für das Einrichten eines Ganztagesschulangebotes an der Domholzschule beschloss der Gemeinderat bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung einen Anbau am bestehenden Neubau in nördlicher Richtung, in dem Mensa und Küche untergebracht werden. Diese Lösung wurde notwendig durch die hohe Zahl der Anmeldungen von 75 Kindern. Des weiteren ist im übernächsten Schuljahr von einer höheren Anzahl von Ganztagsschulkindern auszugehen, da in der kommenden vierten Klassenstufe lediglich 9 Kinder angemeldet sind und in der künftigen ersten Klassenstufe jedoch mit wesentlich mehr - ca. 20 - Kindern gerechnet wird. Nicht zuletzt aufgrund der Dreizügigkeit in der kommenden zweiten Klassenstufe wurde das Raumkonzept aktualisiert. Die Lösung hat im übrigen den Vorteil, dass in die vorhandene relativ neue Bausubstanz nicht eingegriffen werden muss. Die zuwendungsfähigen Kosten von ca. 330.000,- € könnten mit 80 % bezuschusst werden. Für die Gemeinde verbliebe ein Kostenanteil von cirka 136.000 Euro. Diese Planung bringt in Hinblick auf die Funktionalität und Zukunftsfähigkeit der Domholzschule sowie die pädagogischen Möglichkeiten die größten Vorteile. Eine Dialogvereinbarung mit der Lokalen Agenda Limburgerhof billigte der Rat mit Stimmenmehrheit. Der Grundsatz dieser Übereinkunft legt fest:“ Die Lokale Agenda Limburgerhof, Umwelt-Natur-Tierschutz, ist ein Arbeitskreis des Netzwerkes Ehrenamt der Gemeinde Limburgerhof. Die Agenda ist überparteilich und überkonfessionell. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Jede Einwohnerin, jeder Einwohner, jede Bürgerin und jeder Bürger der Gemeinde Limburgerhof kann Mitglied werden. Gemeinderat, Verwaltung und Lokale Agenda haben den gemeinsamen Anspruch, im Konsens Entwicklungsziele und Maßnahmen innerhalb der Gemeinde nachhaltig festzulegen.“ Keine Einwände brachte das Gremium gegen die zweite Änderung des Flächennutzungsplanes Gewerbegebiet „Im Horst“ der Gemeinde Neuhofen vor, da keine Belange Limburgerhofs berührt werden. Zur Renovierung der Carl Bosch-Schule ermächtigte der Rat die Verwaltung einstimmig, bei Inkrafttreten des Förderprogrammes der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die energetische Sanierung von Schulen ein Kommunaldarlehen zu beantragen. Die FWG-Fraktion hatte diesen Antrag gestellt. Für das Finanzieren der fachgerechten Überholung des Flügels im Kultursaal sollen neben den bereitgestellten Haushaltsmitteln noch Sponsorengelder gesucht werden. Eine Anfrage der SPD-Fraktion hatte dieses Projekt auf den Weg gebracht.
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