Reportagen und Hintergründe

Zottelige Öko-Experten aus dem Hochland

Schottische Hochland-Rinder sollen Bruchgelände wieder in Stromtalwiese verwandeln


Rinder sind die besseren Rasenmäher. Genutzt wird der Pluspunkt jetzt in einem Projekt, bei dem das Bruchgelände zwischen der Ortslage Limburgerhof und der B9  ökologisch aufgewertet, sprich wieder in eine ursprüngliche Stromtalwiese zurückverwandelt werden soll. Die Hauptrolle spielen dabei rund 35 schottische Hochlandrinder. „Regie“ führen der Diplom-Ingenieur Joe Engelhardt und der Rhein-Pfalz-Kreis als Untere Landespflegebehörde.

Wo das Tagpfauenauge sich wohlfühlt

 Tagfalter vermehren sich explosionsartig im von Hochlandrindern beweideten Bruchgelände Limburgerhof

Gezielte Maßnahmen zur Erhaltung der Schmetterlingsfauna sind in der Pfalz bisher nur ausnahmsweise durchgeführt worden. Von einer Vielzahl von Biotoppflegeeinsätzen konnten aber auch Tagfalter profitieren, obwohl sie meist nicht das eigentliche Ziel der Maßnahmen darstellten. Siegfried Filus, bei der Kreisverwaltung zuständig für Umweltschutz, Landespflege und den Biotopverbund, beschreibt die Entwicklung für das Bruchgelände Limburgerhof, das seit einem Jahr von schottischen Hochlandrindern beweidet wird. Der ganze Text wird von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) in einem Tagfalterband veröffentlicht.

 

Wenn Brotduft Heimat bedeutet

Bürgerinnen und Bürger Limburgerhofs verabschieden Soldaten in den Afghanistaneinsatz

„Es ist schön zu sehen, wie wir Bundeswehrsoldaten in ihrer Gemeinde akzeptiert sind.“ Mit diesen Worten bedankte sich Hauptmann Wahl, Chef der Pateneinheit Limburgerhofs, für die zweite Verabschiedung seiner Kameraden in den Afghanistan-Einsatz, zu der die Gemeinde hatte. Wiederum waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in das Foyer des Ortszentrums gekommen.

Wenn beim Energiesparen ein Licht aufgeht

Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung - Straßenbeleuchtung
Beteiligte Partner: Gemeinde Limburgerhof, Pfalzwerke Netz AG, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Förderkennzeichen: 03KS4055
Ziel: Reduzieren des CO2-Ausstosses und Energieeinsparung durch Installation energieeffizienter Straßenbeleuchtungskörper

www.klimaschutz.de

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Schutz gegen Rückstau aus dem Abwassernetz

 

Hauseigentümer für Sicherheit bei Starkregen selbst verantwortlich

Schutz für Schwalben und Hornissen

Aus aktuellem Anlass weist die Ordnungsbehörde auf folgendes hin:
Nach dem Naturschutzrecht ist es verboten, ohne vernünftigen Grund Lebensstätten wild lebender Tiere zu zerstören. Auch ist es verboten, Fortpflanzungs- und Ruhestätten wild lebender Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder diese zu zerstören.

Sandstein stärkt die Freundschaft

Gedenkstein für die Patenschaft der Gemeinde Limburgerhof mit der 8. Kompanie des Spezialpionierbataillons 464 in Speyer


Am 29. Juni 2012 war es soweit: Im Beisein der 160 Soldaten umfassenden Kompanie wurde von Bürgermeister Dr. Peter Kern ein Patenschaftsgedenkstein am Eingang des Kasernengebäudes enthüllt. Für die Gemeinde Limburgerhof waren dabei die Gattin des Bürgermeisters Claudia Kern, die Erste Beigeordnete Regina Schultheiß, Andrea Weber (Gemeindeverwaltung), der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Thomas Streun sowie Dr. Hansjörg Bipp und Markus Schlereth.
Voraus ging eine feierliche Zeremonie aus Anlass der Kommandoübergabe von Hauptmann Marco Wahl an Hauptmann Andre Frauendorf. Mit Hauptmann Wahl hatte sich die Patenschaft bei Veranstaltungen wie beispielsweise dem Gästeschießen, dem Dankgottesdienst im Speyerer Dom, der Feierstunde am Volkstrauertag, dem Neujahrsempfang der Gemeinde oder der Verabschiedung der Soldaten nach Afghanistan ein großes Stück weiter vertieft. Zu dieser Kommandoübergabe waren alle acht Kompanien angetreten. Die ersten Gespräche mit dem neuen Kompaniechef Andre Frauendorf lassen eine ebenso gute Fortführung der Patenschaft erwarten.

Ratten - unerwünschte Gäste

Seit Menschen in Siedlungen zusammenwohnen, halten sich in ihrer Umgebung auch Ratten auf. Mit verbesserten hygienischen Verhältnissen zogen sie sich in die Kanalisation zurück und nutzen es auch, um an das oberirdisch mancherorts reichlich vorhandene Nahrungsangebot zu gelangen.

Patenschaft heißt menschliche Verantwortung

Limburgerhofer verabschieden Bundeswehrsoldaten nach Afghanistan


„Die menschliche Dimension, nicht die politische Entscheidung ist bei uns vor Ort ausschlaggebend.“ Limburgerhofs Bürgermeister Dr. Peter Kern hatte Bürgerinnen und Bürger in das Foyer des Rathauses eingeladen zu einer Begegnung mit Soldaten der Bundeswehr-Pateneinheit der Gemeinde, die kurz vor ihrem Einsatz in Afghanistan stehen.
Für vier Monate werden 13 Angehörige der 8. Kompanie des Spezialpionier-Bataillons 464 Speyer verlegt nach Faizabad in Badakshan, einer der ärmsten Regionen des Landes. Zuständig sind sie in dem Feldlager für alle Feuerwehrdienste in einer Dauerbereitschaft von 120 Tagen, wie Hauptfeldwebel Ingo Remus erläuterte.

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