Nach wie vor Regeln zum Maskentragen


Trotz der gelockerten Corona-Maßnahmen seit dem 21.3. gibt es nach wie vor Regelungen zur Maskenpflicht, unter anderem im Öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel oder beim Betreten öffentlich zugänglicher Räume wie etwa dem Rathaus.

Ausgelöst durch häufige Rückfragen, nachfolgend die Informationen des Landes Rheinland-Pfalz:

Wo gilt die Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht gilt stets in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind (zum Beispiel dem Rathaus, bzw. dem Foyer des Ortszentrums). Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht immer dann, wenn sie in der Corona-Bekämpfungsverordnung in den einzelnen Regelungen ausdrücklich angeordnet wird. Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich auch für geimpfte Personen und genesene Personen.

Für wen gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?

Die Maskenpflicht entfällt

  • für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,
  • für Personen, denen das Tragen einer Maske wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist und die über eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verfügen,
  • soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung, zu Identifikationszwecken oder im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Aufgaben der Rechtspflege (einschließlich der Notariate und Rechtsanwaltskanzleien) erforderlich ist.

Was für eine Maske muss ich tragen, wenn die Maskenpflicht gilt?

Sie müssen eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske oder eine Maske eines vergleichbaren Standards tragen. Eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung ist nicht ausreichend. Im Einzelhandel wird das Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske eines vergleichbaren Standards empfohlen.

Was sind medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) und FFP2-Masken oder Masken eines vergleichbaren Standards?

Medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) sind Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag oder in Arztpraxen verwendet werden. Sie verfügen über ein CE-Kennzeichen als Medizinprodukt auf der Verpackung und erfüllen den Standard EN 14683:2019-10. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, sind rechteckig mit Faltenwurf und auf der Vorderseite (Außenseite) meist grün oder blau. Die Rückseite (Innenseite) ist weiß. Sie haben Ohrschlaufen und Nasenbügel aus Draht oder Metallstreifen. Medizinische Gesichtsmasken wurden für den Fremdschutz entwickelt. Sie schützen vor Tröpfchen und in geringem Maße auch vor Aerosolen.

FFP-Masken (FFP steht für „Filtering Facepiece“) schützen vor allem die Maskenträgerin bzw. den Maskenträger vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen. Die Masken sind vom Hersteller als Einwegprodukte vorgesehen. Sie sollten regelmäßig gewechselt und nach Verwendung entsorgt werden. FFP2-Masken haben eine Filterleistung von mind. 94%, FFP3 Masken von mind. 99%. Sie müssen dicht am Gesicht sitzen, um ihre Filterleistung entfalten zu können. FFP2- und FFP3-Masken haben eine CE-Kennzeichnung mit einer Nummer auf der Verpackung oder auf dem Produkt. Sie erfüllen den Standard EN 149:2001+A1:2009. Außerdem können sie eine PSA-Kennzeichnung haben. FFP2- oder FFP3-Masken mit einem Ventil erfüllen die Anforderung an die verschärfte Maskenpflicht nicht.

Masken eines vergleichbaren Standards sind insbesondere Maske des Standards CPA (entsprechend CPA Grundsatz). Weitere Informationen zu medizinischen Gesichtsmasken und FFP2-Masken sowie deren Verwendung finden Sie auf der Seite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte