Hilfe für die Ukraine

Gemeinde braucht Wohnraum

Viele Ukraine-Flüchtlinge sind schon in Limburgerhof untergebracht. „Dafür ein großes Dankeschön an alle, die schnell Wohnraum zur Verfügung gestellt haben,“ betont die Erste Beigeordnete Rosemarie Patzelt und ergänzt: “Aber wir benötigen dringend kurzfristig weitere Wohnungen, auch einzelne Zimmer.“ Die für das Unterbringen vorgesehenen Konditionen (zum Beispiel Dauer) können bei ihr (patzelt@limburgerhof.de, Tel.: 691-141) oder Renate Huber (huber@limburgerhof.de, Tel.: 691-137) erfragt werden.

Die Wohnraum-Ressourcen der Gemeinde für das Einweisen von Asylsuchenden und Flüchtlingen seien ohnehin seit Monaten völlig überstrapaziert und durch die Situation in der Ukraine nochmals verschärft worden, verdeutlicht Bürgermeister Andreas Poignée die Gesamtlage. Bei der unklaren Perspektive bereite sich die Gemeinde deshalb vor und plane als weiterführende Maßnahme die Organisation von Sammelunterkünften.

Für die schon aktiven Gastgeber, aber auch für alle Interessierten, die eventuell helfen möchten, hat der Fachbereich „Bürgerdienste“ ein Infoblatt zusammengestellt mit den wichtigsten Aufgaben beim Organisieren der Flüchtlingsunterbringung.

Alle Geflüchteten müssen bei der Gemeindeverwaltung vorsprechen und im Meldesystem erfasst werden. Das ist die Voraussetzung für die Gewährung von Asylbewerberleistungen und den Schul- bzw. Kindergartenbesuch sowie eine eventuelle Arbeitsaufnahme. Anmelden können Sie sich hierzu bei Frau Huber, Telefon 691-137, oder Herrn Veth, Telefon 691-138. Alle vorhandenen Papiere sollen bitte mitgebracht werden. Wenn eine Dolmetschertätigkeit von Nöten ist, bitte rechtzeitig Bescheid geben.

Hilfe-Portal für Geflüchtete

Mit dem zentralen Hilfe-Portal bietet die Bundesregierung eine zentrale und vertrauenswürdige digitale Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine, damit ein guter Start in Deutschland gelingt. Unter dem Namen „Germany4Ukraine“ (www.germany4ukraine.de) gibt es mehrsprachige Informationen, Hilfe und Services auf Ukrainisch, Russisch, Englisch sowie Deutsch. Das Hilfe-Portal bündelt Informationen für die Einreise und Erstorientierung in Deutschland, sammelt Hilfsangebote. Weitere Services sind geplant. 

Information 

Das Portal „Germany4Ukraine“ zeigt gesicherte und aktuelle Information zu Einreise, Registrierung und Aufenthalt für Geflüchtete aus der Ukraine. Die weiteren Wege und Optionen für die verschiedenen Phasen des Aufenthalts sind übersichtlich aufbereitet. Des Weiteren stehen Informationen zu Weiterreise, Unterbringung, Gesundheit und sozialer Unterstützung bereit. 

Services 

Der Bereich „Services“ befindet sich im Aufbau. Geplant sind über „Germany4Ukraine“ Services von u.a. Ausländer-, Gesundheits- und Sozialbehörden. Das webbasierte Angebot von www.Germany4Ukraine.de wird kontinuierlich erweitert und weitere Leistungen integriert. Hierfür bestehen bereits Absprachen mit u. a. dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.


Nachrichten

Spenden

Sachspenden-Sammlung großer Erfolg

„Das war großartig, was wir bekommen haben,“ freut sich der Initiator der Sammelaktion Ferdinand Segatz. Die Lager hinter der Bühne und in den Kellerräumen des Kultursaales sind gut gefüllt. So gut, dass Segatz und seine Helfer für Flüchtlinge, die noch kommen, schon „Familien-Ersthilfe-Pakete“ vorsortieren und zusammenstellen konnten. Im Moment sind die Lagerkapazitäten erschöpft, weshalb die Sammlung eingestellt wird. Für den Transport konnte Segatz eine Spedition gewinnen, die die Ukraine direkt anfährt.

Spenden für medizinische Mittel

Für medizinische Produkte konnte die Gemeindeverwaltung eine Vereinbarung mit Sonnen-, Linden- und der Apotheke am Burgunder Platz treffen, nach der diese die benötigten Mittel, beschaffen, zusammenstellen und vor allem auch professionell für den Transport verpacken. „Auch das hat toll funktioniert und ein sehr gutes Ergebnis gebracht,“ berichtet Rosemarie Patzelt. Weitergegeben wurden die medizinischen Mittel über die Sammelaktion des Rhein-Pfalz-Kreises.

Bürgerinnen und Bürger, die diese sehr effiziente Hilfsoption unterstützen möchte, können sich mit einer Geldspende direkt an die teilnehmenden Apotheken wenden.

Geldspenden

Wenn Bürgerinnen und Bürger Geld spenden möchten, hat der Rhein-Pfalz-Kreis ein eigenes Spendenkonto eingerichtet:

Verwendungszweck „Ukraine“, IBAN DE21 5455 0010 0193 9148 50