Umfassende Betreuung und Begleitung


Montag, 19.2.2024
Die unmittelbare und umfassende Beratung, Betreuung und Begleitung vor allem der Kinder, aber auch der Eltern und Erzieher, sind nach dem tragischen Unglücksfall von vergangenem Donnerstag in der Kindertagesstätte „Haus des Kindes“ Limburgerhof die wichtigsten Themen der Sitzungen mit Vertretern von Gemeindeverwaltung, Leitung der Kindertagesstätte und Jugendämtern.

Dazu gehören zum einen verschiedene Beratungsangebote, auch aus dem Bereich der Traumatherapie, für deren Koordination sich Eltern mit Kindern beim Leitungsteam der Kita melden können (hdk@limburgerhof.de). Zum andern sind es ein Tag der Erinnerung, der Trauer und des würdigen Abschiedsnehmens für die einzelnen Gruppen im „Haus des Kindes“ sowie der kontinuierliche Kontakt mit den Eltern und dem Elternausschuss.

Mit den Eltern des Kindes stehen kommunale Vertreter seit Freitag in ständiger Verbindung, um auch bei den drängendsten und stark belastenden organisatorischen Schwierigkeiten zu helfen.

Für Donnerstag, 22. Februar, ist die Wiederaufnahme des Betreuungsangebotes vorgesehen, allerdings zunächst bei Zeiten und Platzzahl in beschränktem Umfang, angepasst an die jeweils aktuelle Personalsituation. In Absprache mit den Jugendämtern des Rhein-Pfalz-Kreises und des Landes erfolgt die Betreuung der Kinder in dieser besonderen pädagogischen Situation in eigens zusammengestellten Gruppen.

Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei erklärten heute in einer Pressemitteilung, dass die Todesursache des Mädchens auf Strangulation zurückzuführen ist. Dies stehe auch im Einklang mit den bisherigen Ermittlungserkenntnissen, wonach das Kind mit einem Spielzeug auf einer Rutsche verunglückte. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei, ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde, dauern an.

Die Gemeinde sieht es als ihre Verantwortung und wichtigste Aufgabe, auf der Basis der staatsanwaltlichen Ermittlungsergebnisse alle Maßnahmen zu ergreifen und umzusetzen, sodaß nach menschlichem Ermessen sich ein solch tragischer Unfall nicht wiederholen kann.

Andreas Poignée, Bürgermeister

Rosemarie Patzelt, Erste Beigeordnete