Mehr Mitglieder sichern Pflege ab


Damit die Ökumenische Sozialstation ihre Aufgaben in der Kranken-, Alten- und Familienpflege erfüllen kann, benötigt sie unter anderem die Unterstützung des Evangelischen Krankenpflegevereins. Und dieser wiederum Mitglieder.

Dies wurde in einem Gespräch mit der 1. Vorsitzenden des Vereins Jutta Grünfelder thematisiert.

Gegründet wurde der Evangelische Krankenpflegeverein 1932, um die Auflösung der damaligen Ambulanz auszugleichen. Anfänglich umfasste er 153 Mitglieder, heute sind es knappe 400. Da diese hauptsächlich aus älteren Menschen bestehen weist der Verein jedoch rückläufige Mitgliederzahlen auf.

Jutta Grünfelder: „An was viele nicht denken: Der Verein braucht auch junge Menschen.“

Mit einem Mitgliedsbeitrag von 25€ pro Jahr kann man zum Erhalt der häuslichen Krankenpflege beitragen. Hiervon gehen 21€ direkt an die Ökumenische Sozialstation, während die verbleibenden 4€ von dem Evangelischen Krankenpflegeverein in beispielsweise die Anschaffung eines Fahrzeuges für die Tagespflege investiert werden.

Durch den Beitrag (dieser beinhaltet auch Ehegatten und Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr) erhalten Mitglieder eine kostengünstigere Betreuung bei der Ökumenischen Sozialstation. Auch für junge Menschen und Familien lohnt sich die Mitgliedschaft. So können sich z.B. die Kosten - sollte ein Elternteil im Krankenhaus liegen und das andere für den Lebensunterhalt aufkommen - für eine Versorgung der Kinder reduzieren. Auch kann man sich bei jeglichen Fragen rund um die Betreuung beraten lassen (Tel.: 06236-60442, E-Mail: KPV.Limburgerhof@evkirchepfalz.de).

Obwohl dies ein evangelischer Verein ist, ist die Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Gemeinschaft keine Pflicht. „Denn jedes einzelne Mitglied trägt dazu bei, dass die Pflege in Limburgerhof gewährleistet werden kann.“, so Jutta Grünfelder.