Energieversorgung in Corona-Krise


Kontaktverbote und weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie geschlossene Kitas und Schulen werden im Rahmen der Corona Pandemie bis zum 3. Mai verlängert. Es heißt also weiterhin: Möglichst zuhause bleiben. Das ist besonders schwer für Menschen, die schon vor der Krise Probleme bei der Zahlung der Strom-, Gas- und Wasserkosten hatten.

Zwar führen die meisten Energieversorger in Rheinland-Pfalz derzeit keine Strom- und Heizsperren durch und geben Kunden mit aktuellen Zahlungsproblemen einen Aufschub bis Juni 2020. Aber immer noch gibt es mehrere Tausend Haushalte in Rheinland-Pfalz, die eine akute Versorgungssperre bei Strom, Gas oder Heizwärme haben, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Für sie ist „zu Hause bleiben“ oft noch schwerer als für andere.

„Eine Stromsperre ist zu Zeiten der Kontaktbeschränkungen, geschlossener Kitas und Schulen sowie wichtiger Hygienemaßnahmen besonders hart“, so Antje Kahlheber Referentin Energiekosten bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Sie kann die Psyche von Menschen sehr belasten und Familien das Zusammenleben auf engem Raum erschweren. Deshalb bieten wir allen betroffenen Haushalten Beratung und Unterstützung an.“

Die Energiekostenberaterinnen und –berater klären die Situation, prüfen Unterlagen und erbitten, wo möglich, die Entsperrung beim Versorger. Auch Privatpersonen, die durch Einkommenseinbußen Strom- oder Gasabschläge jetzt nicht bezahlen können, können sich bei der Energiekostenberatung der Verbraucherzentrale melden, damit sich keine Verschuldung aufbaut.

Die Energiekostenberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 60 75 700 oder per E-Mail energiekosten@vz-rlp.de zu erreichen. Die lokale Ansprechpartnerin für den Großraum Ludwigshafen ist Nicole Schrank.