Falsche Polizisten und "Corona-Trickbetrug"


Auch  bei den Methoden des Trickbetrugs in der Coronakrise gibt es immer wieder neue Varianten.

Eine 80-jährige Seniorin verliert Goldbarren und Bares im Wert von rund 300.000 Euro an "falsche Polizisten".

Ein  "Krankenhausarzt" ruft an und  fordert einen hohen Geldbetrag für den Einsatz eines  teuren Medikamentes bei einem angeblich  an Corona erkrankten Verwandten.

Ein vermeintlicher "Angehöriger" weist am Telefon darauf hin, dass sein Geld knapp wird,  weil er die Quarantäne nicht verlassen darf.  Betrüger stellen sich als "Gesundheitsamtsmitarbeiter" vor und kündigen einen Coronatest zu Hause an.  

Im Rahmen eines "Hilfsangebotes" wird wegen der Kontakteinschränkungen gebeten, Geld für Einkäufe vor die Haustür legen – die Waren kommen jedoch nie nen an.

Hier die Tipps der Polizei

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen. Wählen Sie selbst die Rufnummer der nächsten Polizeidienststelle, PI Schifferstadt 06235 4950. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die  allgemeine Rufnummer der nächsten Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sicher zurückrufen können. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben oder, wie geschehen, zur Abholung vor die Haustür zu legen. Das machen nur Kriminelle, welche es auf Ihr Geld oder Ihre Wertsachen abgesehen haben.
  • Fragen  Sie immer selbst direkt  bei den offiziellen Stellen nach, wenn sich jemand vor Ihrer Haustür  oder am Telefon als Mitarbeiter einer Organisation oder Behörde ausgibt.
  • Holen Sie sich Unterstützung bei nahen  Angehörigen oder Nachbarn.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder nehmen Sie mit den Fachberatern der Zentralen Prävention unter beratungszentrum.rheinpfalz@polizei.rlp.de persönlich Kontakt auf.