Neue Betrugsmaschen


Jetzt gibt es auch beim sogenannten Enkeltrick eine neue Methode. Dabei nutzen die Täter den Handynachrichtendienst WhatsApp, um ihre Opfer zu Geldüberweisungen zu bewegen:

Die Kriminellen bitten im Namen einer Tochter, eines Sohnes oder eines anderen Familienmitglieds, die angeblich neue Handynummer zu speichern – und sie bitten um Geld. Sie erklären per WhatsApp, dass auf dem neuen Handy kein Online-Banking möglich sei und bitten, einen Geldbetrag für sie zu überweisen.

Oft überweisen die Opfer das geforderte Geld in der Meinung, mit dem eigenen Kind oder Enkel zu kommunizieren.

So schützen Sie sich vor Betrug per WhatsApp:

  • Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Handynummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab.
  • Bleiben Sie bei unbekannten Handynummern misstrauisch. Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person auf anderem Weg nach.
  • Die Bitte um Geldüberweisungen per WhatsApp und andere Handydienste sollte immer misstrauisch machen und überprüft werden.
  • Achten Sie auf die Sicherheitseinstellungen Ihres verwendeten Nachrichtendienstes.

Sommer, Urlaub, Einkaufsbummel, Taschendiebe- So schützen Sie sich:

  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
  • Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab.
  • Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
c/o LKA Baden-Württemberg

Manipulation einer EC-Karte

Pressemitteilung der Polizei-Inspektion Schifferstadt: Am 28.06.2021, gegen 15:00 Uhr, hatte ein 61-jähriger Mann Geld an einem Bankautomaten abgehoben und wollte die Bankfiliale verlassen. Der Kunde hinter ihm sprach ihn an und behauptete, dass noch 20 Euro im Ausgabeschacht liegen würden und es wohl zu einem Fehler gekommen sei. Er solle doch noch einmal einen kleinen Betrag abheben. Als der 61-jährige das tat, zog der Bankautomat am Schluss aber seine EC-Karte ein, gab dafür eine Karte mit einem anderen Namen darauf wieder aus. Der Mann schob die Karte wieder zurück, sodass auch die eingezogen wurde. Als er am nächsten Tag wieder zur Bank ging, um seine Karte einzufordern bekam er die Auskunft, dass diese manipuliert worden wäre und inzwischen mehrere Tausend Euro von seinem Konto abgebucht worden seien. Die Polizei rät zur Vorsicht bei Geschäften am Bankautomaten, wenn sich andere Personen in der Nähe befinden. Die PIN sollte unbedingt immer verdeckt eingegeben und Geld und EC-Karte sicher verstaut werden. Niemals sollte man sich von fremden Personen dazu verleiten lassen, weitere Geschäfte vorzunehmen.