Preisverdächtig und neu


Jürgen Kaube: Hegels Welt. Monografie über einen der wirkmächtigsten Vertreter des Deutschen Idealismus, G.W.F. Hegel (1770-1831), die gleichzeitig ein detailreiches Bild der Welt um 1800 bietet. (Rowohlt Berlin)

Michael Maar: Die Schlange im Wolfspelz. Die literarische Stilkunde ist nicht als Lehrbuch angelegt, sondern als ein unterhaltsamer Streifzug durch die neuere deutsche Literaturgeschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf 50 Porträts deutscher Autor*innen, deren stilistische Qualitäten an ausgewählten Texten sichtbar gemacht werden. (Rowohlt)

Mai Thi Nguyen-Kim: Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit - wahr, falsch, plausibel? Die Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin (Jahrgang 1987) unterzieht Corona, die Gender Pay Gap, Impfpflicht, Klimawandel, Erblichkeit von Intelligenz und andere Themen einem "Reality-Check". Was sind noch Fakten und wo fängt die Spekulation an? Bis wohin besteht ein allgemeiner Konsens? (Droemer)

Neue Biografien

Linda Zervakis: Etsikietsi, auf der Suche nach meinen Wurzeln. "Aber wo komme ich eigentlich her?", fragt sich die griechisch-stämmige "Tagesschau"-Sprecherin und nimmt uns mit in das Land ihrer Familie. Der autobiografische Band zeichnet deren Weg nach und ihr Ankommen in Deutschland nach. (Rowohlt)

Carmen Possnig: Südlich vom Ende der Welt - wo die Nacht vier Monate dauert und ein warmer Tag minus 50 Grad hat,  mein Jahr in der Antarktis. Die Forschungsärztin erzählt von ihren Aufgaben auf der Forschungsstation Concordia und vom Alltag in der Station mit seinen besonderen Schwierigkeiten, Entbehrungen und dem ständig drohenden Lagerkoller. Mit Karten und Fotografien. (Ludwig)

Isabel Allende: Was wir Frauen wollen. Die engagierte Schriftstellerin (Jahrgang 1942) greift ein Thema auf, das ihr zeitlebens am Herzen lag: Respekt, Unabhängigkeit, Kontrolle über den eigenen Körper. Aufgewachsen bei einer alleinerziehenden Mutter, später in der Frauenbewegung aktiv, sieht sie noch viel Handlungsbedarf. (Suhrkamp)

Melitta Breznik: Mutter. Anrührende Romanbiografie über die letzten Monate ihrer Mutter, die fürsorglich gepflegt von der Autorin und Ärztin an Bauchspeicheldrüsenkrebs stirbt. Dabei steigen Erinnerungen an ihrer beider schweres Leben auf. Zuletzt ein versöhnter Abschied, auch in Verbundenheit mit dem Bruder. (Luchterhand)

Sayragul Sauytbay: Die Kronzeugin. Erschütterndes Zeugnis der aus der chinesischen Provinz Xinjiang stammenden Kasachin, die von ihrer Inhaftierung in einem der zahlreichen Umerziehungslager berichtet, in denen die Bevölkerung terrorisiert wird. Nach einer dramatischen Flucht lebt sie heute im Asyl in Schweden. (Europa)

Dan Morain: Kamala Harris. Als Kamala Harris (Jahrgang 1964) am 20. Januar 2021 als erste Vizepräsidentin der USA vereidigt wurde, konnte die Tochter eines Einwandererehepaars bereits auf eine beeindruckende juristische und politische Karriere zurückblicken. Der Autor kennt Harris seit Langem und beschreibt hier ihr Leben. (Heyne)

Michelle Obama: Becoming, erzählt für die nächste Generation. Die Frau des früheren Präsidenten der USA erzählt ihre Lebensgeschichte noch einmal für junge Menschen. Für diese Ausgabe hat Michelle Obama ein extra Vorwort geschrieben und viele neue, bisher nicht veröffentlichte Familienfotos beigesteuert. (cbj)

Barack Obama: Ein verheißenes Land. In seinen Präsidentschafts-erinnerungen beschreibt Obama seinen Weg vom jungen Mann bis zu einem der führenden Politiker der Welt. (Penguin)

Heinz Schilling: Karl V. Eine umfassende Darstellung der Persönlichkeit Karls V. (1500-1558) als Kaiser in einer Umbruchzeit. Entwickelt wird das Bild eines politischen, religiösen und musischen Menschen, verschlossen und weltoffen zugleich, der mit seiner anachronistischen Einheitsidee einer Universalmonarchie scheiterte. (Beck)

Barbara Beck: Die Wittelsbacher. Eine Auswahl von 27 Biografien zu Wittelsbachern seit dem Aufstieg der Grafenfamilie nach dem Sturz Heinrichs des Löwen 1180 durch Barbarossa bis zum Ende der bayerischen Monarchie im Jahr 1918, über die Geschichte Bayerns weit hinausgehend. (Marixverlag)

Paul Maar: Wie alles kam. Der bekannte Kinderbuchautor (Jahrgang 1937) erzählt aus seinem Leben: vom frühen Tod der Mutter, vom Vater, der erst spät aus dem Krieg heimkehrte, der neuen Mutter, dem Großeltern-Paradies und der "Zucht und Ordnung", die der vorwiegende Erziehungsstil an deutschen Schulen war. (S. Fischer)

Ulrich Weber: Friedrich Dürrenmatt. Die akribisch recherchierte Biografie über Friedrich Dürrenmatt erzählt vom Aufstieg des Pfarrersohns zum weltberühmten Autor mit Millionenauflagen und von den vielen kleinen und großen Brüchen in seinem Leben. (Diogenes)

Alfons Kaiser: Karl Lagerfeld. Der Autor ist Redakteur bei der FAZ und war lange Zeit mit Karl Lagerfeld (1933-2019) bekannt. Hier zeichnet er die vielen Facetten der charismatischen Persönlichkeit nach, um Lagerfelds Radikalität verständlich zu machen, hinter der er sein geheimes Ich verbergen konnte. (Beck)

Nicola Bardola: Ringo Starr. Die Biografie des Beatles-Schlagzeugers beschreibt die Zeit der Beatles-Ära und die lange Solokarriere als Musiker, Schauspieler und Fotograf. (Ed. Olms)

Campino: Hope Street. Als Teenager beginnt Campino (Jahrgang 1962), der eine englische Mutter hat, alles von der Insel zu lieben, sei es Punk, Kevin Keegan, die Queen oder den FC Liverpool. Hier erzählt er von seiner Jugend, seiner Leidenschaft für den Fußball und seiner Liebe zu England. (Piper)

Öffnungszeiten der Gemeindebücherei:

Mo, Do, Fr 14 - 17 Uhr, Di 14 - 19 Uhr, Mi 10 - 12 Uhr

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