Web-Seminar der Polizei: Kriminalität im Zusammenhang mit der Coronapandemie


Einladung zum Web-Seminar der Polizei „Kriminalität im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“ am 02.03.2021, 15:00 Uhr

Die Zentrale Prävention des Polizeipräsidiums Rheinpfalz lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger von Limburgerhof zu einem Web-Seminar „Kriminalität im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“ ein. Die aktuelle Lage nutzen auch Kriminelle für ihre Machenschaften. Sie geben sich als Covid-19-Tester, Spendensammler oder infizierte Enkel aus, um Menschen um Geld und Wertsachen zu betrügen.

In Kooperation mit der Gemeinde Limburgerhof und der Stadt Schifferstadt und deren Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren informiert die Polizei über Straftaten und Vorgehensweisen von Kriminellen in Zeiten von Corona und gibt Empfehlungen zu ihrer Sicherheit.

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Benötigt werden ein Computer bzw. ein mobiles Endgerät mit Internetzugang und Lautsprechern. Die Veranstaltung dauert etwa 45 Minuten, eine Teilnahme ist kostenlos.

Bitte geben Sie die Sicherheitshinweise aus dem Seminar auch an Seniorinnen und Senioren im Angehörigen- oder Bekanntenkreis weiter.

Anmeldung per E-Mail  bitte an pprheinpfalz.ha@polizei.rlp.de. Nach Anmeldeschluss (28.02.2021) erhalten die zugelassenen Teilnehmer eine verbindliche Anmeldebestätigung.

Bei Rückfragen können Sie sich auch gerne per E-Mail Seniorensicherheitsberater@limburgerhof.de an den Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Limburgerhof wenden.

Landeskriminalamt: Vorsicht vor Betrugsmaschen mit Corona-Impfungen

Mainz (ots) - Die aktuellen Corona-Schutzimpfungen sind das bestimmende Thema in der Gesellschaft. Die hierzu bestehende
Verunsicherung der Menschen wird durch Kriminelle ausgenutzt, um schnell an Geld zu kommen oder Falschmeldungen in die
Welt zu setzen.
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor ständig neuen, an aktuelle Geschehnisse angepasste Betrugsmaschen.
- Betrügerische Anrufe zu angeblichen Impfterminen:
Das Landeskriminalamt weist darauf hin, dass Termine nur vergeben werden, wenn die Impfberechtigten über die Telefonnummer 0800/5758 100 selbst anrufen oder sich über die Web-Site www.impftermin.rlp.de anmelden. Darüber hinaus werden Impftermine für Alten- und Pflegeheime über die Heimleitungen organisiert. Es wird davor gewarnt, Informationen über Impftermine an fremde Personen zu übermitteln. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte das Telefonat sofort beenden und die Polizei darüber informieren.
- Gefälschte Schreiben zu Impfterminen:
In gefälschten Schreiben wird den Empfängern ihr angeblicher Termin für die Impfung gegen das Corona-Virus mitgeteilt. Als
Absender ist das dortige Gesundheitsamt angegeben. Das Ziel dieser Masche ist es, die Bevölkerung weiter zu verunsichern, um tatsächliche Impftermine zu verhindern. Sollten weitere Empfänger die gefälschten Briefe erhalten haben, werden diese gebeten, sich bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu melden.
- Neue Version der Fake-Shops-Masche:
Auf gefälschten Online-Plattformen werden Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel angeboten. Die bezahlte Ware wird
jedoch nicht an die Kunden ausgeliefert. Tipps zum Schutz vor Fake-Shops finden Sie unter:
https://kriminalpraevention.rlp.de/de/cybersicherheit/phaenomene/gefahren-beim-online-einkauf/fakeshops/
- Weitere an das Corona-Virus angepasste Betrugsmaschen:
Die Täter geben sich als mit dem Virus infizierte Enkel, Mitarbeiter einer Impfstofffirma, Ärzte oder Bundesinfektionsstelle aus, um mit erfundenen Geschichten wie angeblichen Arztrechnungen, Corona-Tests oder privat angebotenem Impfstoff schnell an Geld zu kommen.
Das Landeskriminalamt betont ausdrücklich, dass keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt werden und es keine Impfstoffe auf dem freien Markt zu kaufen gibt. Solche Vorfälle und verdächtige Situationen sollten sofort der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet und im Notfall die 110 gewählt werden. Wer Opfer einer der Betrugsmaschen wird, sollte zudem unbedingt Anzeige erstatten.
Ganz allgemein rät die Polizei, den Informationen offizieller Stellen zu vertrauen und sich von Nachrichten, die über soziale
Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden, nicht verunsichern zu lassen. Offizielle Stellen sind Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- und Bundesministerien sowie das Robert-Koch-Institut (RKI). Weitere Informationen zu Schutzmöglichkeiten in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gibt es auf www.polizei-beratung.de/corona-straftaten und https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/gegen-betrug-tipps-fuer-hilfesuchende/.