Informationen zur Grundsteuerreform


Dieser Tage erhalten Grundstücks- und Wohnungseigentümer ein Anschreiben vom Finanzamt. Darin werden sie aufgefordert, bestimmte Angaben zu ihrem Grundstück mitzuteilen und zwar:

  • Wohn- und Nutzfläche
  • Anzahl der Wohnungen
  • Anzahl der Garagen
  • Baujahr

Weitere Daten wie Grundstücksfläche und Bodenrichtwert sind bereits vorgegeben.

Was ist zu tun?

Die erforderlichen Daten sind ausschließlich elektronisch an das Finanzamt über das Webportal https://www.elster.de/ zu übermitteln. Hierzu ist dort ein Benutzerkonto zu erstellen. Personen, welche keinen PC haben oder sich in der Materie nicht auskennen, können sich gegebenenfalls durch Kinder, Enkel oder Bekannte helfen lassen. Diese haben die Möglichkeit, auch über ihr eigenes Benutzerkonto die Angaben für Angehörige/Bekannte zu übermitteln. Auch Steuerberater nehmen sich dieser Hilfeleistung an.

Nach Erstellung eines Benutzerkontos können dann die abzugebenden Daten ab Juli 2022 erfasst und übermittelt werden.

Mitunter kommt es in Einzelfällen zu verschiedenen, individuellen Fragen, welche nicht allgemein beantwortet werden können. Da für die Grundsteuerreform ausschließlich die Finanzämter zuständig sind, kann die Gemeinde bei derartigen Fragen leider nicht behilflich sein. Dies auch deshalb, weil die Kommunale Verwaltung selbst nicht weiß, wie bestimmte Konstellationen durch die Finanzämtern beurteilt und gehandhabt werden.

Als erste Hilfe bietet sich die Website https://grundsteuerreform.de/ an oder eben die direkte Nachfrage beim Finanzamt.