Neue Biographien in der Gemeindebücherei


Maxim Leo: Wo wir zu Hause sind. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte: Einst in Deutschland zu Hause, wurden die Leos von den Nazis vertrieben. Heute leben die Nachfahren von Hilde, Ilse und Nina über die Welt verstreut, fühlen aber dennoch eine tiefe Verbundenheit zur Heimat ihrer Vorfahren. (Kiepenheuer & Witsch)

Alice Brauner: "Also dann in Berlin ..." Tochter Alice (Jahrgang 1966) erzählt das turbulente Leben des legendären Filmproduzenten Artur "Atze" Brauner (1918-2019) und seiner Frau Maria von ihrer Kindheit in Polen über die Wirren des 2. Weltkriegs und den Neubeginn in Berlin, wo Brauner ein Filmimperium mit großen Stars aufbauen konnte. (S. Fischer)

Felix Adlon: Adlon. Der Autor und Filmemacher, ist der Ururenkel des Gründers des legendären Berliner "Hotel Adlon". In diesem Buch lässt er die Geschichte der traditionsreichen Luxusherberge und die seiner Familie - beides im Kontext der begleitenden deutschen Geschichte - Revue passieren. (Heyne)

Herfried Münkler: Marx, Wagner, Nietzsche. Der Autor stellt diese drei großen Denker des 19. Jahrhunderts einander gegenüber, vergleicht ihren ähnlichen Werdegang in jungen Jahren und die Schwierigkeiten, sich durchzusetzen, bis zum jeweiligen Hervorbringen eines großen Werkes, das Generationen beeinflusst hat. (Rowohlt Berlin)

Benjamin Dürr: Erzberger. Biografie einer der Spitzenpolitiker der Weimarer Republik, der als Finanzminister und Vizekanzler eine tragende Rolle bei deren Aufbau spielte. Als Vertreter der verhassten Republik wurde er vor 100 Jahren von rechtsradikalen Attentätern ermordet. (Ch. Links)

Stefan Aust: Zeitreise. Die Autobiografie von Stefan Aust, der den deutschen Journalismus wie kaum ein anderer geprägt hat, macht mit den rund 50 Jahren eines Reporterlebens eine beträchtliche Spanne der deutschen Nachkriegsgeschichte lebendig. (Piper)

Martyn Rady: Die Habsburger. Umfangreiche Monografie über eine der größten Herrscherfamilien Europas, die berichtet, wie aus dem Besitz einer kleinen Adelsfamilie im schweizerischen Aargau das Reich wurde, in dem die Sonne vom ausgehenden 10. Jahrhundert bis zur Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts nie unterging. (Rowohlt)

Susan Kennedy: Queen Elizabeth II. und die königliche Familie. Aufgeteilt in fünf chronologische Blöcke lässt dieser Schauband anhand von über 400 Fotografien das Leben der Queen und ihrer Familie bis heute Revue passieren. (Dorling Kindersley)

Barbara Beck: Legendäre Frauen. Der Titel widmet sich in knappen Lebensabrissen 17 Frauen der Geschichte, deren Leben überschattet war von Tragik und schildert, mit welchen Strategien sie dagegen vorzugehen versuchten, welche Erfolge und - oft tödliche - Misserfolge sie erlebten: Von Agnes Bernauer bis Elisabeth von Thadden. (Marix Verlag)

Gabriele Katz: Marlene Dietrich. Drei Jahrzehnte nach dem Tod von Marlene Dietrich findet die Autorin einen gut illustrierten, lesenswerten Zugang zu der Legende und Stilikone. Anhand der "Kleider ihres Lebens" schildert sie den Weg von der pummeligen jungen Frau zum androgynen Weltstar und einem bis heute gültigen Role Model. (Langen-Müller)

Bettina Uhlich: Doris Day. Eindringlich beleuchtet die Biografie die große Karriere der Sängerin und Schauspielerin und wirft einen Blick hinter Glanz und Glamour. Doris Day (1922-2019), das facettenreiche Porträt einer faszinierenden Künstlerin. (Südverlag)

Alois Prinz: Das Leben der Simone de Beauvoir. Mitreißend geschriebene Biografie über Simone de Beauvoir, welche die bedeutende Französin nicht nur aus dem Schatten der Lichtgestalten Sartre und Camus herausreißt, sondern auch ihre Bedeutung für die heutigen Leser aufzeigt. (Insel Verlag)

Alessandra Barabaschi: Stradivari. Lebendig und anschaulich geschriebene Biografie des Geigenbauers Antonio Stradivari unter Berücksichtigung der Sozialgeschichte und des Handwerks des Geigenbaus im 17. und 18. Jahrhundert. (Böhlau)

Igor Levit: Hauskonzert. Der ZEIT-Journalist Zinnecker hat den Pianisten Igor Levit ein Jahr lang begleitet. Das Ergebnis ist keine klassische Musiker-Biografie. Es sind Momentaufnahmen, aus denen das sensible, facettenreiche Porträt des streitbaren Künstlers entsteht, der sich eindeutig zu politischen Fragen positioniert. (Hanser)

Paul McCartney: Lyrics. Paul McCartneys autobiografisches Kaleidoskop im Licht von 154 Songs, die alle eine eigene Geschichte haben und ihr Mosaiksteinchen zum Gesamtbild beitragen, das das Leben des Künstlers zeigt. Mit Skizzen, Briefen und Fotos aus Paul McCartneys Privatarchiv. (C.H.Beck)

Bülent Ceylan: Ankommen. Der Mannheimer Comedian (Jahrgang 1976) mit deutscher Mutter und türkischem Vater war schon in der Schule der Klassenclown und kletterte auf der Erfolgsleiter schnell nach oben. Neben Beruflichem spricht er auch über Identität, Vielfalt, Verwurzelung und seine Familie. (Fischer Taschenbuch)

Elke Heidenreich: Hier geht's lang! Die Autorin nimmt die Leser mit in ihre Welt der Bücher, zeigt, wie Bücher ihr Leben gestaltet, verändert und bereichert haben. (Eisele)

Wieland Backes: Ich war ein schüchternes Kind vom Lande. Ein erfolgreicher Fernsehmacher berichtet in seinen Memoiren von den Freuden und Leiden seines Metiers, besonders am Beispiel seiner Talkshow "Nachtcafé", von ihm initiiert und 28 Jahre lang moderiert. (Klett Cotta)

Isabel Varell: Die guten alten Zeiten sind jetzt. Dank ihrer optimistischen Grundhaltung kann Schauspielerin Isabel Varell gelassen in die Zukunft blicken. Das hat ihr in den vergangenen 60 Jahren immer geholfen, auch wenn nicht jeden Tag eitel Sonnenschein herrschte. Immerhin hat sie an der "Lebensuniversität" wichtige Lektionen gelernt. (Piper)

Margot Käßmann: Mit mutigem Schritt zurück zum Glück. Die frühere Bischöfin Margot Käßmann und ihr Lebensgefährte Andreas Helm, die einst ein Teenagerpaar waren, fanden sich Jahrzehnte später wieder, nachdem beide eine Scheidung hinter sich hatten. Dankbar für dieses späte Glück erzählen sie, wie sie den Mut für eine neue Beziehung fanden. (Bene!)

Benjamin Melzer: Endlich Ben. Der Autor erzählt die Geschichte seiner Transformation vom Mädchen zum Mann. Er gibt Antworten auf alle möglichen Fragen zum Thema Transgender und berichtet über Höhen und Tiefen auf seinem langen Weg zu seiner ureigenen Identität. (Pendo)

Boris Herrmann: Allein zwischen Himmel und Meer. Deutschlands Hochsee-Regattasegler Boris Herrmann berichtet von seiner Teilnahme an der Vendée Globe 2020/21, der renommierten Einhand-Nonstop-Segelregatta rund um den Globus. Schilderungen von Bord wechseln sich mit denen des Regattageschehens ab. (Bertelsmann)

Hunter Biden: Beautiful Things. Der Sohn des amtierenden US-Präsidenten, Hunter Biden (Jahrgang 1970), erzählt sein von vielen bitteren Verlusten geprägtes Leben, das ihn in Alkohol- und Drogen-missbrauch stürzte. Wie er es schaffte, freizukommen und einen neuen Anfang zu finden, erzählt er freimütig in seiner Autobiografie. (Hoffmann und Campe)

Matthew McConaughey: Greenlights oder die Kunst, bergab zu rennen. Mit 18 verließ der Schauspieler sein texanisches Zuhause, mit 50 blickt er zurück auf eine einzigartige Karriere. Dazwischen liegt ein spannendes Leben: Seine Familie, Erlebnisse auf Reisen in den Dschungel und die Wüste, ein skurriles Austauschjahr in Australien, der Durchbruch als Schauspieler in „Die Jury“ 1996, ein Oscar 2014 als bester Hauptdarsteller in „Dallas Buyers Club ... (Ullstein)

Christoph Wagner: Hans Purrmann. Eine fundierte und reich illustrierte Einführung in die Lebens- und Schaffensphasen des Künstlers Hans Purrmann (1880-1866). Seine künstlerische Praxis wird mit exemplarischen Werkanalysen verdeutlicht. (Klinkhardt & Biermann)

Öffnungszeiten der Gemeindebücherei:

Mo, Do, Fr 14 - 17 Uhr, Di 14 - 19 Uhr, Mi 10 - 12 Uhr

Es gilt die 3G-Regel.