2. Landesverordnung zur Änderung der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz


Hier geht es zur neuen Landesverordnung im pdf-Format.


Mehr Impfen und Boostern, mehr Testen und Kontaktbeschränkungen, um Infektionen wirksam zu reduzieren

Die hochansteckende Omikron-Variante ist auch in Rheinland-Pfalz vorherrschend. Boostern und Impfen, Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte und weitere Schutzmaßnahmen bleiben daher sehr wichtig. Wir müssen die Infektionszahlen senken, um unser gesamtes Gesundheitssystem zu entlasten und eine Überlastung kritischer Infrastrukturen zu vermeiden. Daher gilt in Innenräumen für Erwachsene weiterhin die 2G-Plus-Regel. Das heißt: Der Zugang zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist nur für Personen zulässig, die genesen oder geimpft sind und zusätzlich ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Ausgenommen von der Testpflicht sind folgende Personen:

  • Personen, die eine Booster-Impfung erhalten haben
  • Personen, die vor weniger als drei Monaten die Zweitimpfung erhalten haben
  • Personen, die seit weniger als drei Monaten nach einer Infektion genesen sind
  • Personen, die doppelt geimpft nach einer Infektion wieder genesen sind

Im Außenbereich gilt die 2G-Regelung. Ausnahmen von diesen Regeln gibt es für Kinder unter 12 Jahren, die keinen Test benötigen, sowie für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Für Letztere gilt die 3G-Regel.

Seit dem 28. Dezember 2021 sind Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen im öffentlichen Raum nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind hiervon ausgenommen. Sobald eine ungeimpfte Person an einer Zusammenkunft teilnimmt, gelten die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Personen: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen finden ohne Zuschauer statt

© Staatskanzlei RLP

Testen
Alle asymptomatischen Personen haben Anspruch, sich mindestens einmal in der Woche kostenlos mittels PoC-Antigen-Test regelmäßig auf das Coronavirus testen zu lassen.

Weitere Informationen zu den kostenlosen Corona-Schnelltests in Rheinland-Pfalz.

Impfen
Impfungen sind und bleiben der wichtigste Schlüssel zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. In Rheinland-Pfalz sind Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfungen flächendeckend an vielen Orten möglich: Neben den niedergelassenen Ärzten besteht die Möglichkeit zur Impfung an 21 Krankenhausstandorten, den Impfbussen und in den reaktivierten Impfzentren. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ab dem 1. Januar kann sich jeder für eine Auffrischungsimpfung registrieren, dessen vollständiger Impfschutz erst drei Monate zurückliegt.

Quarantäneregeln

Die hochansteckende Omikron-Variante ist auch in Rheinland-Pfalz inzwischen vorherrschend. Trotz der Hinweise auf einen milderen Krankheitsverlauf könnte es dadurch zu deutlich mehr Krankheits- und Quarantäneausfällen kommen. Damit die kritische Infrastruktur wie Polizei und Feuerwehr trotzdem funktionsfähig bleibt, haben sich Bund und Länder auf einheitliche Quarantäneverkürzungen verständigt.

Grundsätzlich endet für mit dem Coronavirus infizierte Personen und Kontaktpersonen die Quarantäne nach zehn Tagen. Es gibt die Möglichkeit, sich nach sieben Tagen durch einen PCR- oder zertifizierten Antigen-Schnelltest „freizutesten“ (mit Nachweis).

Ausgenommen von der Quarantäne für Kontaktpersonen sind folgende Personen:

  • Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben
  • Personen, die vor weniger als drei Monaten die Zweitimpfung erhalten haben
  • Personen, die seit weniger als drei Monaten nach einer Infektion genesen sind
  • Personen, die doppelt geimpft nach einer Infektion wieder genesen sind