In die Tropfsteinhöhle Eberstadt


Als südöstliches Eingangstor in den von der UNESCO anerkannten Geopark Bergstraße-Odenwald erlebt man eine spannende Zeitreise in die Erdgeschichte. Unvergesslich die Eindrücke, die die Höhle mit ihrem Formenreichtum und ihrer Schönheit beim Besucher hinterlässt. Eine dezente Beleuchtung setzt natürliche Schönheit in künstliches Licht. Fast jedes Tropfsteingebilde hat einen eigenen Namen in dieser märchenhaften Welt. Da geht die „Weiße Frau von Eberstadt“ um, der „Elefantenrüssel“ sucht nach Wasser und der „Vesuv“ steht kurz vor dem Ausbruch. Im hinteren Drittel der Höhle wartet eines der schönsten Tropfsteingebilde Europas darauf, angeschnitten zu werden: die „Hochzeitstorte“.

Der mühelos begehbare Teil der ehemaligen Flusshöhle schlängelt sich rund 600 m durch die unterirdische Muschelkalkformation. Mal enge Schlucht, mal lichter Dom - zwischen zwei und acht Meter breit und hoch. Die Temperatur innerhalb der Höhle liegt das ganze Jahr hindurch konstant bei 11 Grad, die Luftfeuchtigkeit etwa bei 95 %. Diese Märchenwelt unter Tage erschließt sich auch Rollstuhlfahrern oder Gehbehinderten, denn es gibt keine Stufen.

Die Besichtigungstour der Unterwelt dauerte ca. 55 Minuten. Dann fuhren wir ins nahe gelegene Café. Mit dabei waren als Fahrer Edwin Hruszczak, Elke Reker und Organisatorin Petra Wölm vom Seniorenbeirat. Dank an die Gemeinde Limburgerhof, die uns die Busse bereitgestellt hat.

Bei Fragen zu den Ausflügen über Ziele und Termine: email:   seniorenbeirat@limburgerhof.de, Telefon: montags von 11 bis 13 Uhr  0176-48982547.