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Guten leben im Alter
Der Seniorenbeirat hatte im September zu einer anregenden Veranstaltung eingeladen. Über 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger überlegten gemeinsam, wie das Leben im Alter in Limburgerhof noch lebenswerter gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Diskussion allein, sondern die gemeinsame Suche nach konkreten Ideen und Lösungen für die Zukunft.
Die Veranstaltung fand in Form einer Zukunftswerkstatt statt. In drei Phasen – Bestandsaufnahme und Kritik, Phantasie und Utopie sowie Verwirklichung und Umsetzung – wurden viele Anregungen gesammelt. Dabei zeigte sich, dass Limburgerhof schon zahlreiche Angebote für Seniorinnen und Senioren bereithält, auf denen sich weiter aufbauen lässt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass in einigen Bereichen noch Entwicklungspotential besteht.
Drei Themen standen besonders im Mittelpunkt: Wohnen im Alter, Nachbarschaftshilfe und Digitalisierung. Diese werden nun vom Seniorenbeirat mit Unterstützung der Gemeinde weiterbearbeitet.
Zum Thema Wohnen im Alter ist im Januar 2026 in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung eine Informationsveranstaltung als erster Schritt geplant. Ein Fachreferent wird dort verschiedene Wohnformen sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten vorstellen. Ziel ist es, einen breiten Austausch über zukünftige Wohnkonzepte in Limburgerhof anzustoßen. Der genaue Termin wird rechtzeitig im Amtsblatt bekanntgegeben.
Im Bereich Nachbarschaftshilfe hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gebildet, die erste Umsetzungsschritte vorbereitet. Vorgesehen sind Befragungen – etwa über das Amtsblatt oder bei den Marktgesprächen des Seniorenbeirats – um herauszufinden, wo Unterstützung gebraucht wird und wer helfen möchte. Ziel ist es, Hilfesuchende und Engagierte miteinander zu verbinden und Begegnungen zu fördern. So soll ein tragfähiges Netzwerk gegenseitiger Unterstützung entstehen.
Auch die Digitalisierung wird ein Schwerpunktthema bleiben. Viele Seniorinnen und Senioren stehen vor Herausforderungen im Umgang mit Smartphone, Tablet, PC oder Online-Banking. Ein eigens gebildetes Team des Seniorenbeirats prüft derzeit vorhandene Angebote, etwa bei der Kreisvolkshochschule (KVHS) oder im Jugend- und Kulturzentrum (JuKuZ). Dazu entwickelt es ergänzende Schulungs- und Übungsangebote, damit Seniorinnen und Senioren sicher und selbstbestimmt mit digitalen Anwendungen umgehen können.
Aus der Zukunftswerkstatt ging außerdem hervor, dass viele bereits bestehende Angebote in unserer Gemeinde – etwa der Bürgerbus, Bewegungsangebote oder kulturelle Veranstaltungen – noch zu wenig bekannt sind. Hier möchte der Seniorenbeirat künftig gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung stärker informieren, etwa über ein Informationsblatt im Amtsblatt oder über eine aktualisierte Übersicht auf der Gemeinde-Homepage.
Der Seniorenbeirat freut sich über den gelungenen Austausch und lädt alle Interessierten ein, weiterhin mitzuwirken. Außerdem steht er jeden Donnerstag von 10:00 bis 11:30 Uhr während des Wochenmarkts mit Rat und Tat zur Verfügung - für Fragen, Anregungen, konstruktive Kritik oder für ein freundliches Gespräch.



