Kraftvolle Zeichen für die Zukunft der Kinder


Haus des Kindes erstrahlt blau

Zum Weltkinderrechtetag am 20. November hat das Haus des Kindes ein kraftvolles Zeichen gesetzt: Das gesamte Gebäude wurde in den Morgenstunden blau angestrahlt – als sichtbarer Appell, Kinderrechte nicht nur zu kennen, sondern verbindlich umzusetzen. Die Initiative kam von Frau Fey, Fachkraft für Kinderperspektive im Haus des Kindes, die gemeinsam mit ihrem Eulen-Team ein umfangreiches Kinderrechtefest organisierte.

 „Kinderrechte sind nicht verhandelbar. Sie gehören in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit, jeden Tag“, betonte Frau Fey. Die blaue Beleuchtung sei bewusst gewählt worden. Blau ist international die Farbe der Kinderrechte. „Wir wollen deutlich machen: Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Und wir Erwachsenen tragen die Verantwortung, diese Rechte konsequent zu wahren.“

Das Fest im Haus des Kindes präsentierte diese Haltung eindrucksvoll. Kinderrechte wurden im Haus aufgehängt. Es wurde gemeinsam gefeiert und die Kinder konnten den ganzen Tag über sich aktiv beteiligen und mitgestalten. 

Einrichtungsleiter Jan Rebmann hob die Bedeutung des Tages hervor: „Kinderrechte müssen spürbar sein, in unseren Strukturen, in unseren Entscheidungen und im täglichen Miteinander. Dass Frau Fey und ihre Eulen-Kolleginnen dieses Fest mit so viel Engagement gestaltet haben, zeigt klar, welche Werte wir als Einrichtung vertreten.“

Ein weiteres starkes Signal setzte die gesamte Gemeinschaft des Hauses: Viele Mitarbeitende, Eltern und Kinder erschienen bewusst in blauer Kleidung. „Damit wollten wir zeigen, dass wir geschlossen hinter den Rechten der Kinder stehen“, erklärte Rebmann.


Mit AckerRacker zu gutem Essen - Haus des Kindes im Qualitätsprogramm „Kita isst besser“

 Mit der offiziellen Auftaktveranstaltung zum Projekt „Kita isst besser“ hat im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück eine richtungsweisende Veranstaltung für mehr Qualität, Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten stattgefunden. Das Haus des Kindes Limburgerhof war mit einer starken Delegation vertreten: Frau Börstler (1. Beigeordnete), Frau Ottillinger (Fachbereichsleitung), Herr Jan Rebmann (Einrichtungsleitung), Frau Rehbach (Erzieherin), Frau Gieselmann (Hauswirtschaftsmeisterin) und Frau Bräun (Fachberatung des Rhein-Pfalz-Kreises). Ihre Präsenz machte deutlich, wie konsequent die Einrichtung Ernährung, Bildung und Teilhabe miteinander verbindet.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Ernennungsurkunde durch den Staatssekretär. Mit dieser Auszeichnung wurde das Haus des Kindes offiziell in das Qualitätsprogramm „Kita isst besser“ aufgenommen. Damit beginnt der verbindliche Einstieg in den 12- bis 18-monatigen Coaching-Prozess, der die Qualitätsentwicklung in der Einrichtung gezielt voranbringen soll.

Der Prozess startet unmittelbar: Am 10. Dezember findet im Haus des Kindes das erste Vorgespräch mit der Coaching-Begleitung statt. Dabei werden Ziele, Zeitplan und Umsetzungsschwerpunkte definiert. Einrichtungsleiter Jan Rebmann betonte: „Kinder sollen spüren, dass Ernährung wertvoll ist und dass sie selbst Teil dieses Prozesses sind.“

Mit der geplanten Teilnahme am Bildungsprogramm AckerRacker erhalten Kinder künftig die Möglichkeit, selbst anzubauen, zu pflegen und zu ernten. Der direkte Bezug zur Entstehung von Lebensmitteln fördert Selbstwirksamkeit, Wertschätzung und ein Verständnis für gesunde Ernährung.

Parallel dazu wird das Außengelände der Einrichtung gemeinsam mit Naturspur e. V. naturnah weiterentwickelt. Ziel ist es, einen Lebens- und Lernraum zu schaffen, der Bewegung, Forschen und Naturerleben verbindet.