Ein Plan von Kindern für Kinder

Zur feierlichen Übergabe des neuen Kinderplanes der Gemeinde Limburgerhof besuchten am vergangenen Mittwoch 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 b der Domholzschule mit ihrer Klassenlehrerin Frau Pitzner und zwei Begleiterinnen die Gemeindeverwaltung. In den kleinen Sitzungssaal eingeladen hatte Bürgermeister Dr. Kern und begrüßte die Kinder sowie Erste Beigeordnete Rosemarie Patzelt, Fachbereichsleiterin Jutta Grünfelder und die bisherige Schulsekretärin Annette Egger.
Heike Lange, als zuständige Sachbearbeiterin, berichtete über die Entstehung des neues Kinderplanes, bei dessen Gestaltung die 4. Klassen der beiden Grundschulen einen großen Beitrag leisteten. Gemeinsam mit dem verantwortlichen Mitarbeiter des Beratungszentrums für kommunale Kinder-, Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung, Herrn Theodor, gingen die Kinder durch die Gemeinde und gaben zahlreiche Informationen und Tipps weiter, so z.B. wo gut gespielt werden kann, das Fahrrad gut rollt und bei der Überquerung der Straße besonders auf den Verkehr zu achten ist. Bürgermeister Dr. Kern nutzte gerne die Gelegenheit, der sehr aufmerksamen Klasse einige Informationen zur Gemeinde Limburgerhof, zu Straßen, Straßennamen und Rehbach und Ranschgraben zu geben.
Ganz besonders hervorgehoben wurde die Zeichnung von Lisa Bäumler (rechts) aus der Klasse 4 c. Ihr Bild der Katholischen Kirche St. Bonifatius wurde für den Kinderplan ausgewählt. Bürgermeister Dr. Kern bedankte sich mit einem Buchgutschein für die gelungene Darstellung der Kirche.  
Insgesamt 3.300 Exemplar dieses Kinderplanes liegen nun im Rathaus aus und werden an die Schulen verteilt. Finanziell unterstützt und gefördert wird das Projekt im Rahmen „Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz“ vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz sowie von Sponsoren. Dafür ein großes Dankeschön. Ab der zweiten Februarwoche wird der Plan auch online über die Homepage der Gemeinde einzusehen sein.
Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler mit Getränken und Brezeln gestärkt hatten, begleiteten sie gekonnt mit Klanghölzern, Triangeln, Rasseln und Trommeln die „Kleine Nachtmusik“ von Mozart. Im zweiten Teil des Stückes nutzten sie durch Klatschen, Klopfen, Stampfen ihren Körper als Musikinstrument. Die Zuhörer waren begeistert.